Ortsvorsteher von Mittelbuchen plötzlich verstorben

Trauer um Arnold Hofacker

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Stets engagiert für sein Mittelbuchen: Ortsvorsteher Arnold Hofacker ist tot.

Mittelbuchen - Das 27. Dorfbrunnenfest in Mittelbuchen eröffnete er am vergangenen Wochenende noch in bewährt jovialer Manier (wir berichteten). Gestern ereilte Mittelbuchens Ortsvorsteher Arnold Hofacker ein plötzlicher Tod. Er wurde 68 Jahre alt.

Tief betroffen nahmen Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck die Todesnachricht auf. Kaminsky: „Mittelbuchen trauert. Und nicht nur dieser Stadtteil, denn Arnold Hofacker war ein beliebter und zugleich hartnäckiger Kommunalpolitiker mit trockenem Humor und gutem Netzwerk.“ Erst 2015 wurden die Verdienste Hofackers anlässlich des Dorfbrunnenfestes mit dem Landesehrenbrief gewürdigt. Hofacker engagierte sich im Stadtteil Mittelbuchen nicht nur politisch, sondern auch im sportlichen, sozialen und kulturellen Bereich. 1976 trat er der SPD bei und hatte später im Ortsverein Vorstandsämter inne. Seit 2006 gehörte er dem Ortsbeirat an, dessen Vorsitzender er seit 2009 war.

Hofacker gründete 1975 den Tischtennisverein Mittelbuchen mit, dessen Vorsitzender er zeitweise war. Bekannt im Stadtteil war er auch als Sitzungspräsident im Carnevalsverein 1893. Hofacker war 2012 Gründungsmitglied der Nachbarschaftsinitiative Mittelbuchen. Er gehörte auch zu den treibenden Kräften für ein altengerechtes Wohnprojekt, das im März offiziell eingeweiht wurde. „Diese Wohnanlage lag Arnold Hofacker besonders am Herzen, hier hat er sich große Verdienste erworben“, so Kaminsky.

Mehr als Orte der Trauer: Friedhöfe locken Touristen an

Doch Hofacker engagierte sich auch für vermeintliche Kleinigkeiten in seinem Stadtteil, etwa dafür, dass auf dem Trafohäuschen an der alten Waage mitten im Ortskern Mittelbücher Motive aufgemalt wurden oder für den Osterschmuck am Dorfbrunnen . „Das zeigt, wie viel Arnold Hofacker zur Identitätsstiftung im eher dörflichen Mittelbuchen beigetragen hat.“ Mit ihm verliere Hanau „ein Original“, so Kaminsky.

did

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