Möglicher Verkauf des denkmalgeschützten Hauses in Haggasse

Andere Nutzung gewünscht

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Die Pläne der Stadt, das Gebäude in der Haggasse 4 an einen Investor zu verkaufen, der hier Wohnraum schaffen will, stoßen im Ortsbeirat auf Widerstand.

Großauheim - Räumliche Verbesserungen für den Stadtteilladen und die Sicherung von Einzelhandels- und Serviceleistungen vor Ort durch mehr Einwohner. Von Laura Hombach 

Mit diesen und weiteren Argumenten warb Stadtrat Andreas Kowol (Grüne) am Donnerstag um den Segen des Ortbeirats Groß-Auheim/Wolfgang für den von der Stadt bereits seit Ende 2014 geplanten Verkauf des denkmalgeschützten Hauses in der Haggasse 4. Ein Investor, der hier sechs Wohnungen schaffen will, steht schon in den Startlöchern. Doch Kowols Werben war vergeblich. SPD und Linke meldeten Zweifel an der Versicherung des Stadtrats an, dass die Nutzung des alten Schulhauses als Wohnraum keine negativen Auswirkungen auf die Veranstaltungen auf dem Hans-Gruber-Platz haben werde. Bedenken, die auch die CDU teilte und die Prüfung anderer Nutzungsmöglichkeiten wünschte.

Weiterer Kritikpunkt der CDU waren die Umzugspläne für den Stadtteilladen, der derzeit noch in der Haggasse 4 untergebracht ist. Statt einer geplanten Verlagerung der Räumlichkeiten in das ebenfalls in städtischem Besitz befindliche Bürgerhaus favorisiert die CDU einen Umzug an die Hauptstraße. Eine Idee, von der sie trotz Prüfung und negativem Entscheid der Stadt nur ungern ablassen möchte. Einzig Angelika Opfermann (FDP) konnte sich für die Pläne aus dem Hanauer Rathaus erwärmen. Doch damit war sie, wie die selbst mit Blick in die Runde feststellt, wohl „fast die Einzige“.

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