Austausch verzögert Fertigstellung um einige Wochen

Bauhof-Neubau: Falsche Dämmung an Fassade

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Das Verwaltungsgebäude des neuen Bauhofs wird derzeit innen ausgebaut. Und auch die Rohbauten der Hallen sind fertig.

Heusenstamm - Enge zwischen den Containern des Wertstoffhofs, eine Malerwerkstatt ohne aktive Belüftung, ein Materiallager im ersten Obergeschoss und ein Aufenthaltsraum, in dessen Decken immer wieder mal ein Wasserrohr platzt: Das sind nur einige der Gründe für einen Bauhof-Neubau. Von Claudia Bechthold 

Im Gewerbegebiet Zwerggewann nahe dem Zentrum Martinsee schreiten die Arbeiten am Neubau fort. Bislang gibt es nur eine „leichte Verzögerung“. Knapp 30 Menschen arbeiten im Bauhof. Doch ausreichend Platz gibt es schon lange nicht mehr auf dem Gelände neben der Feuerwehr, an der Rembrücker und der Ostendstraße. Seit Jahren etwa ist die Schreinerei der Stadt im Hofgut Patershausen untergebracht. Als Lager werden zudem die Dinklerhalle, die Halle des Hammerhauses, Räume an der Kläranlage und ein Platz in Friedhofsnähe genutzt. Das alles soll nun zusammengeführt werden in neu errichteten Gebäuden. Diese entstehen derzeit im Gewerbegebiet Zwerggewann, direkt hinter dem früheren Levis-Gelände.

Die Rohbauarbeiten sind fertig, verkündet Bürgermeister Halil Öztas, die Fenster des neuen Verwaltungsgebäudes bereits eingebaut. Dennoch werde es beim geplanten Umzugstermin eine leichte Verzögerung geben, schränkt der Verwaltungschef ein. Um etwa drei Wochen liege man derzeit im eigentlichen Zeitplan zurück. Grund dafür sei das Dämmmaterial, das an der Fassade des Verwaltungsgebäudes angebracht worden sei.

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„Das war ein anderes, falsches Material als es nach der Ausschreibung vorgesehen war“, erläutert er. Nun müsse die beauftragte Firma die Dämmung wieder entfernen und die richtige anbringen. Außerdem gehe manches im Moment etwas langsamer voran, weil auch Mitarbeiter der beauftragten Firmen in den Sommerferien seien. Von einem Umzug noch in diesem Jahr will Öztas aber nicht abrücken: „Wir hoffen, im November oder Dezember zumindest mit Teilen des Bauhofs im Zwerggewann einziehen zu können.“ Der Bürgermeister hat sich Anfang der Woche auf der Baustelle über den Stand informiert: „Ich bin mir sicher, der Umzug in Richtung Martinsee wird für die Mitarbeiter eine erhebliche Verbesserung zur heutigen Situation bedeuten.“

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