Heißer Groove am Bannturm

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Ins „Boogie Wonderland“ entführten die Groove Agents ihre Fans zur letzten Hot Summer Night am Bannturm.

Heusenstamm - Bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn findet man keinen freien Sitzplatz oder Stehtisch mehr am Bannturm. Wenn die Groove Agents zur „Hot Summer Night“ rufen, dann sind die Fans da.

Die Veranstaltungen des Kultursommers sind zwar immer gut besucht, treten die Grove Agents auf, dann wird alles noch einmal getoppt. Zur zehnten und leider auch letzten Hot Summer Night haben sie sich noch etwas Besonderes einfallen lassen. Der ehemaligen, längst erwachsenen Schülerband gelingt es locker, den Sommer nach Heusenstamm zu holen. Die Wolken sind zwar eher grau, Regen fällt zwischenzeitlich auch, aber das tut der Stimmung an der Bannturm-Bühne keinen Abbruch. Bei Gegrilltem und Cocktails warten die Fans in Strandliegen auf ihre Lieblingsband.

Denn die Fangemeinde der musikalischen Helden ist nicht gerade klein. In der ganzen Region werden die acht Musiker und zwei Sänger gefeiert. Die Hot Summer Night ist so zu einem der beliebtesten, regionalen Events geworden und zieht Anhänger aus dem ganzen Umkreis an. Mit Rekordzahlen von bi zu 1200 Besuchern. Diesmal waren es nicht ganz so viele, knapp 900 Menschen tummelten sich dennoch hinterm Schloss.

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Schnell wird klar, warum die Groove Agents so beliebt sind. In ihrem Repertoire haben sie beliebte Gute-Laune-Songs aus den Bereichen Pop, Rock, Funk und Soul. Talent und Bühnenerfahrung paaren sich mit Spaß an der Musik und Lebensfreude. Neben Altbekanntem wie „Boogie Wonderland“ oder „All Night Long“ überraschen die Agents mit dem James-Bond-Thema, das nahtlos in „Skyfall“ übergeht oder dem genial gespielten „Hotel California“. Zudem hat sich die Band zur letzten Hot Summer Night besondere Gäste eingeladen. Violinistin Meta Hüper reiste aus Berlin an, um den bekannten Klängen noch einen extra Kick zu geben. Unterstützt wird sie dabei von weiteren Streicherinnen aus Frankfurt sowie dem Percussionisten Jens Rüger. Für den perfekten Sound ist ein Tonmischer vom Hessischen Rundfunk dabei.

So wirkt Musik auf unseren Körper

„Agent“ Sebastian Früchel versprach vorab, dass es Bombe wird. Er sollte Recht behalten. Es dauert zu Anfang keine zwei Songs, bis das Publikum sich vom Sound mitreißen lässt. Es wird getanzt, mitgesungen und mitgeklatscht. Dazu ein Cocktail: die perfekte Stimmung! Am Ende lässt das Publikum die Band erst nach der fünften Zugabe von der Bühne gehen. Und natürlich war dann auch „Purple Rain“ dabei. (yfi)

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