Stadt investiert in Kunstturnhalle und Kraftraum

Matten für junge Turnerinnen

+
Bürgermeister Halil Öztas bei der Begutachtung der Matten in der Kunstturnhalle Martinsee.

Heusenstamm - Willi Jaschek, Heusenstamms Turner-Legende, trainiert dort. Und auch Winfried Glaser, gerade wieder Deutscher Seniorenmeister 80+ im Geräteturnen geworden, nutzt die etwas versteckt liegende Kunstturnhalle im Sport- und Kulturzentrum Martinsee. Von Claudia Bechthold 

Jetzt hat die Stadt erste Investitionen in die allmähliche Erneuerung gesteckt. Es ist ein kleines Privileg, das Heusenstamms Kunsturner genießen. Beim Bau des Zentrums Anfang der 1980er Jahre galt die TSV schon lange als Verein mit einer großen und erfolgreichen Turner-Abteilung. Dieser Tatsache dürfte zu verdanken sein, dass man damals den Kunstturnern eine eigene, 160 Quadratmeter große Halle spendierte.

„Das sind sehr gute Bedingungen, unter denen man da trainieren kann“, betont Bürgermeister Halil Öztas. Denn der große Vorteil für die Turner ist: Alle Geräte stehen an festen Plätzen, müssen nicht auf- und wieder abgebaut werden. Das hat allerdings zur Folge, dass die dazugehörenden Matten meist Maßanfertigungen sind, die Aussparungen haben, wo ein Gerät seine Standbeine hat. Rund 28.500 Euro hat die Stadt jetzt in die Erneuerung dieser „Niedersprung-Matten“ investiert.

Das lohne sich auch, meint der Bürgermeister, denn die Halle werde rege genutzt, nicht nur von den jungen Turnerinnen der TSV, sondern auch von den Senioren etwa, die sich trotz des Weggangs eines Trainers zu den Turnern von Eintracht Frankfurt, dem sie gefolgt sind, weiter in Martinsee fit halten. Außerdem nutzen Kita-Kinder, die mit dem Turnen vertraut gemacht werden, die Halle sowie weitere Vereine. Für Markus Tremmel, Leiter des städtischen Fachdienstes Sport und Kultur, ist der Mattenkauf allerdings erst der Anfang. „Wir werden nach und nach weiter investieren müssen“, schätzt er. So werde man sicher in den kommenden Jahren auch das eine oder andere Gerät austauschen müssen.

90-jährige hat Fallschirmsprung mit Bravour absolviert

Kommentare