Eine neue Heimat für bis zu 3000 Menschen

Attraktiver und dringend benötigter Wohnraum

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Bonava wird den rot umrandeten Teil entwickeln. Bei der Skizze handelt es sich um den Rahmenplan; welche Gebäudetypen wo entstehen, wird erst später endgültig geregelt.

Langen - Es ist ein Wohnbauprojekt, das durchaus mit der Entstehung Oberlindens in den 1960er Jahren vergleichbar ist: Nördlich des Bahnhofs sollen entlang der Liebigstraße bis zur Nordumgehung und dann östlich bis an die Hans-Kreiling-Allee etwa 1200 Wohneinheiten und damit Platz für 2500 bis 3000 Menschen entstehen.

Den Rahmenplan für das 28 Hektar große Gebiet hat die Stadtverordnetenversammlung schon vor Längerem beschlossen – seitdem wird sukzessive die Umsetzung vorangetrieben. Vorgesehen sind hochwertige Reihen-, Doppel-, Einzel- und Mehrfamilienhäuser, Wohnhöfe, Plätze, ein Bürgerpark und zwei Familienzentren mit zwei Kinderbetreuungseinrichtungen. Ganz im Süden, auf dem ehemaligen Stadtwerkegelände, ist ein Quartierszentrum projektiert. Gerade erst hat die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) bei einer Bürgerinformationsveranstaltung ihre Pläne für dieses Zentrum mit Ladengeschäften für Einzelhandel und Dienstleister sowie einem Hotel präsentiert. Nördlich wird sich dann die Wohnbebauung anschließen. Die Stadtwerke sind derzeit dabei, das in ihrem Besitz befindliche ehemalige Rodehau-Gelände an einen Bauträger zu veräußern. Das sich anschließende Betonschwellenwerk von Rail One ist bereits verkauft; dort will die Firma Weißenburger aus dem badischen Rastatt Wohnraum schaffen.

Den gesamten nördlichen Bereich zwischen Liebigstraße und Hans-Kreiling-Allee will nun die Firma Bonava entwickeln. Derzeit sind der Betriebshof der Kommunalen Betriebe mit dem Wertstoffhof, Kleingärten und Brachflächen sowie (an der Liebigstraße) in kleinem Umfang Wohn- und Gewerbebebauung zu finden.

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Im Rathaus, aber auch in weiten Teilen der Politik, setzt man große Hoffnungen in das Gesamtprojekt. „Städtebaulich ist die Umwandlung der Fläche sehr positiv zu bewerten“, betont Bürgermeister Frieder Gebhardt. Eine Nutzung mit Wohnungen, Freizeitflächen und sozialen Einrichtungen (deren Bau im Übrigen die Entwicklungsträger zu übernehmen haben) biete für alle Beteiligten eine Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität im Langener Norden und schaffe dringend benötigte Ressourcen auf dem stark nachgefragten Immobilienmarkt der Sterzbachstadt. Besonders attraktiv werde das Bauland durch seine Nähe zum Wirtschaftszentrum, dem Bahnhof als Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs (S- und Regionalbahn, Bus) und dem geplanten Quartierszentrum.

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