Auftakt der Sommerspiele

Schöner kann ein Sommerabend kaum sein

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Mit einem mitreißenden Auftritt eröffnete The Rock ’n’ Roll Revolution Club die siebten Sommerspiele im Biergarten hinter der Stadthalle.

Langen - Sie sind selten in diesem Jahr und deshalb umso wertvoller: die lauen Sommerabende. Wenn dann noch Unterhaltungsprogramm und Gesellschaft passen, wird’s umso besser. Von Markus Schaible 

Einen der (bislang) wenigen solchen Abende hat der städtische Fachdienst Kultur für den Auftakt der Langener Sommerspiele erwischt: Wer zum Konzert von The Rock ’n’ Roll Revolution Club in den Biergarten hinter der Stadthalle kam, konnte es besser kaum erwischen. Zum siebten Mal findet die Sommer-Veranstaltungsreihe inzwischen statt; nach den Anfängen auf der Stadthallenterrasse hat sie sich mittlerweile im Biergarten fest etabliert. Trotz des kleinen Budgets (das über den „Kultursoli“ von 50 Cent je Getränk mitfinanziert wird) können die Programmmacher dabei mit einem durchaus hochkarätigen Programm aufwarten – die Musiker lassen einfach den Hut kreisen, um die Gage etwas aufzubessern.

Im Fall des R ’n’ R Revolution Club darf die Spende da getrost ein wenig größer ausfallen – denn was das Quartett den Zuschauern bietet, ist musikalische Kost allerhöchster Güteklasse. Songs der Stones, von Beatles und The Who sorgen für hohen Wiedererkennungswert und werden dennoch mit eigener Note versehen. Aus dem Heer unzähliger Cover-Bands ragt der Revolution Club deutlich heraus – Musiker wie Gitarrist Lyle Närvänen (ex Leningrad Cowboys) und Martin Hahn (Madhouse Flowers) stehen einfach für Qualität.

Veranstaltungen in der Region

Das Schöne bei den Sommerspielen ist: Wer will, kann vor der Bühne seinen Bewegungsdrang ausleben; wer’s ruhiger angehen lassen mag, macht es sich auf den Bänken gemütlich und kann sich bei musikalischer Untermalung unterhalten oder einfach nur sein Bier genießen. Bis zum 19. August findet nun jeden Freitag ab 21 Uhr ein Sommerspiele-Konzert im Biergarten hinter der Stadthalle statt; am 15. Juli gastiert Vincenzo di Rosa.

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