Ein Thailänder, ein Fischrestaurant und eine Snack Bar

Drei neue Gaststätten am Bahnhof

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Tümer Kaplan plant gleich drei Restaurants rund um den Bahnhof. Als erstes wird Station Point Sea Food im Bahnhofsgebäude eröffnen. Die historische Säule, die bei den Bauarbeiten freigelegt wurde, muss aus Brandschutzgründen verkleidet werden, bedauert er.

Langen - Das Umfeld des Langener Bahnhofs entwickelt sich zum Gastro-Viertel. Gleich drei Neueröffnungen von Restaurants stehen in den nächsten Monaten an, zwei im Neubau der Europa Quartiere, eines im historischen Bahnhofsgebäude. Von Markus Schaible 

Hinter allen dreien steht der gleiche Pächter: Tümer Kaplan, der mit Thai Snack bereits seit 15 Jahren unter anderem in Frankfurt erfolgreich ist. „Wir haben schon länger nach einem Standort im Kreis Offenbach gesucht“, verrät Kaplan. Nun ist er in Langen gleich doppelt fündig geworden, an einem – wie er sagt – „hervorragenden Platz“. Denn der Bahnhof ist nicht nur wegen der vielen S-Bahn-Pendler interessant, sondern auch durch das geplante neue Wohngebiet an der Liebigstraße, das in den kommenden Jahren tausenden Menschen eine neue Heimat bieten soll. Der Bahnhof gab auch den Ausschlag für die Namensgebung der neuen Restaurants: Station Point Thai Food, Station Point Snack Point, Station Point Sea Food; jeweils mit Speisen zum Mitnehmen oder vor Ort essen. Letzteres wird als Erstes, voraussichtlich in der zweiten Januarwoche, im Bahnhofsgebäude eröffnet.

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Derzeit sind die Bauarbeiter dabei, das ehemalige Reisezentrum der Deutschen Bahn zu entkernen. Das stand leer, seit Mitte 2009 nebenan im nördlichen Teil des Bahnhofsgebäudes der Service Store eröffnete. Seither boten die mit Brettern verrammelten Fenster einen alles andere als tollen Anblick. Doch das wird sich nun ändern. Die Pläne für die Inneneinrichtung sehen Backsteinwände, eine große Theke und eine offene Küche vor. „Alles wird vor den Augen des Gastes frisch zubereitet“, erklärt Kaplan. In der Auslage werde der Fisch roh präsentiert, den sich der Kunde dann aussuchen könne. „Die Ware wird täglich frisch geliefert, das ist unsere Philosophie“, erklärt der Gastronom. Im Übrigen könne der Frischfisch auch als solcher gekauft werden.

Dann blickt Kaplan etwas bedauernd in die Mitte des großen Raumes: Dort wurde bei den Bauarbeiten eine historische Säule freigelegt. „Leider müssen wir sie aus Brandschutzgründen verkleiden lassen. Wir hätten sie gerne so offen stehen gelassen.“ Wichtig ist ihm: „Wir wollen hier in diesem denkmalgeschützten Gebäude ein schönes Ambiente schaffen.“ Etwa 40 Sitzplätze wird das Fischrestaurant haben, ebenso viele wie die beiden anderen Neueröffnungen.

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Die sind im Februar kommenden Jahres geplant. Zusammen haben die beiden Gastrobetriebe im Erdgeschoss der Europa Quartiere etwa 350 Quadratmeter Nutzfläche. Bei Station Point Thai Food ist der Name Programm, der Snack Point wird im Laufe eines Tages ein wechselndes Sortiment haben. Morgens gibt es ein Bäckereiangebot, später Salate und warme Speisen, erklärt Kaplan. Und für die Wochenenden plant er ein Frühstücksbuffet für die ganze Familie.

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