CDU-Vorstoß wird von allen anderen Fraktionen unterstützt

Einstimmig für Waldsee-Anbindung

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Langen - Die Diskussionen hatte es in den Ausschüssen gegeben, insofern machten es die Parlamentarier kurz. Vor der Sommerpause fasste die Stadtverordnetenversammlung noch schnell ein paar Beschlüsse. Von Markus Schaible

Der Langener Waldsee ist mittlerweile zum Meer erklärt worden – nur von Langen aus kommt man immer noch nur sehr beschwerlich ins Strandbad. Dies zu ändern hatte sich die CDU auf die Fahnen geschrieben und weiß damit jetzt alle anderen Fraktionen hinter sich. Einstimmig wurde der Magistrat beauftragt, die Möglichkeiten einer direkten ÖPNV-Verbindung zu prüfen und dafür Gespräche mit allen zu beteiligenden Behörden und Institutionen zu führen. Die Verbindung soll während der Öffnungszeiten des Strandbads (Mitte Mai bis Mitte September) an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen sowie zur Zeit der Schulferien täglich verfügbar sein. Angepeilt wird ein 30-Minuten-Takt, Einsteigepunkt in der Stadt soll mindestens der Bahnhof sein.

Ins Gespräch gebracht hatte die Union dabei bekanntlich neben einer Busverbindung auch Alternativen wie eine „Bimmelbahn“ oder Fahrrad-Rikschas. Zudem möchte sie geprüft haben, ob eine Zusammenarbeit mit Sponsoren mit eventueller Übertragung von Namensrechten möglich ist. Denn: Auch die Frage von Haushaltsauflagen ist zu klären, da der Stadt in der aktuellen finanziellen Lage untersagt ist, neue freiwillige Leistungen zu übernehmen.

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Ebenfalls auf Antrag der CDU überprüft wird die Möglichkeit, in den Kitas eine „Zwischenbetreuungszeit“ zusätzlich zur Halb- und Ganztagsbetreuung einzurichten. Grünes Licht gab es für die Modifizierung des Bebauungsplans Belzborn Ost. Dabei handelt es sich lediglich um kleinere Anpassungen des alten Plans an aktuelle Gegebenheiten; in dem Bereich wird bekanntlich seit Kurzem bereits gebaut. Und schließlich gaben die Parlamentarier eine Absichtserklärung ab: Das Mehrgenerationenhaus ZenJA ist damit offiziell Bestandteil der kommunalen Planungen zum demografischen Wandel und zur Sozialraumentwicklung. Alle Entscheidungen fielen einstimmig.

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