Aktion Stadtradeln bei sechster Auflage erfolgreicher denn je

Gemeinsam zum Rekord

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So sehen Sieger aus: Bei der Abschlussveranstaltung des Stadtradelns gab es Urkunden für alle. Vorne in der Mitte Simon Müller, der Kapitän des fahrradaktivsten Teams Waldsee-Haie.

Langen - Sie sind alle Sieger: Auch wenn beim Stadtradeln natürlich nur ein Team auf Platz eins kommen konnte, haben doch sämtliche Teilnehmer zum neuen Langener Rekord beigetragen und gleichzeitig ein Zeichen für den Umweltschutz gesetzt.

Sonia Quirder, die heuer in Langen mit ihrem selbst gebauten Stadtradel-Fahrrad für Aufmerksamkeit sorgte, und Erster Stadtrat Stefan Löbig begrüßten Stadtradelbotschafter Rainer Fumpfei.

121.009 Kilometer kamen binnen drei Wochen zusammen – deutlich mehr als im Vorjahr (76.703) und fast dreimal so viel wie bei der ersten Teilnahme 2011, als rund 300 Radler in 25 Teams 44 435 Kilometer radelten. Dieses Jahr waren 632 Langener in 32 Teams (darunter auch eines unserer Redaktion gemeinsam mit Lesern) unterwegs. Beim Abschlussfest am Donnerstagabend ehrte Schirmherr und Erster Stadtrat Stefan Löbig (Grüne) die Waldsee-Haie um Kapitän Simon Müller als „fahrradaktivstes Team“. Die Triathleten kamen auf durchschnittlich 898 Kilometer pro Radler; drei von ihnen knackten gar die 1 000-Kilometer-Marke.

Noch deutlich mehr, nämlich über 2 000 Kilometer, legte Gerhard Wagner vom Zweitplatzierten Zweirad Schneider (Durchschnitt: 838) zurück. Das schaffte er, indem er unter anderem mal eben über Worms, Grünstadt, Bad Bergzabern bis nach Karlsruhe radelte. Aber nicht nur die Waldsee-Haie bekamen einen Geldpreis (200 Euro); ein zweiter wurde unter allen Teilnehmern ausgelost. Freuen darf sich das Team der Albert-Einstein-Schule.

Besonderen Besuch bekam die Abschlussveranstaltung von Stadtradelbotschafter Rainer Fumpfei, der am 3. Mai am Brandenburger Tor zu einer Tour kreuz und quer durch Deutschlands Stadtradelstädte startete und am 14. Juni nach 60 Stationen (unter anderem mit einem Abstecher nach Brüssel) und etwa 3300 Kilometern in München ankommen will.

Vernetzt und kabellos: Digitalisierung des Fahrrads

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