Tschorn, Heußler, Sturmfels, Krönung verlassen Dreieichschule

Gymnasium verliert vier Schwergewichte

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Vier auf einen Schlag nehmen Abschied von der Dreieichschule (von links): Bernd Heußler, Thomas Sturmfels, Ewald Krönung und Dr. Wolfgang Tschorn.

Langen - Für Schüler, aber auch für die Lehrer beginnen heute die Sommerferien. Für drei Lehrkräfte der Dreieichschule dauern diese ein kleines bisschen länger als für ihre Kollegen – nämlich für immer:

Für Dr. Wolfgang Tschorn, Bernd Heußler und Thomas Sturmfels beginnt nun der Ruhestand. Zudem verlässt Ewald Krönung das Gymnasium. „Alle vier sind Individualisten, Schwergewichte, Persönlichkeiten, die im Kollegium schmerzlich vermisst werden dürften“, sagte Schulleiterin Heidi Höreth-Müller gestern Mittag bei der offiziellen Verabschiedung des Quartetts. Oberstudienrat Dr. Wolfgang Tschorn kam am 1. Februar 1978 an die Dreieischule. Er unterrichtete die Fächer Deutsch, Erdkunde, Politik und Wirtschaft. Zudem war er lange Jahre Kreis-Verbindungslehrer, abgeordneter Lehrer an die Förderstufe der Adolf-Reichwein-Schule sowie später Personalratsvorsitzender, rief Höreth-Müller in Erinnerung.

Bernd Heußler unterrichtete die Fächer Biologie, Chemie und Sport. Sein erster Tag am Langener Gymnasium war der 15. August 1979. Der Oberstudienrat war Sammlungsleiter und Fachsprecher Chemie – „er sorgte also dafür, dass die Chemie stimmte“, so die verschmitzte Ansage der Schulleiterin. Oberstudienrat Thomas Sturmfels unterrichtete die Fächer Biologie, Sport und Darstellendes Spiel, seit er ebenfalls am 15. August 1979 an die Schule kam. In Langen vor allem bekannt als Leiter der Theater IG, die er 1979 ins Leben rief, aber auch durch die Gruppe „TiKS – Theater im Kleinen Saal“. Für seine Verdienste wurde Sturmfels 1991 mit dem kulturellen Förderpreis der Stadt Langen ausgezeichnet. An der Dreieichschule war er Verbindungslehrer, Personalrat und zehn Jahre lang Schulsportleiter.

Bilder: Abiball der Dreieichschule in Langen

Ewald Krönung war seit August 2003 angestellter Lehrer für die Fächer Deutsch sowie Politik und Wirtschaft. Im August 2007 erhielt er dann einen unbefristeten Angestelltenvertrag. „Ab dann musste er nicht mehr jedes Jahr für die Sommerferien einen Antrag auf Arbeitslosengeld stellen“, erläuterte Schulleiterin Höreth-Müller diesen kleinen, aber feinen Unterschied. ble

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