Verkehrsbehinderungen in Frankfurt und Umgebung

Einschränkungen am Langener Waldsee wegen Ironman

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Frankfurt/Langen - Wenn am Wochenende über 3000 Triathleten aus 65 Ländern um den Ironman-Europameistertitel in Frankfurt kämpfen, müssen Autofahrer mit Behinderungen rechnen.

Zwar sind die Veranstalter bemüht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Doch Sperrungen sind unumgänglich. Wie der Veranstalter heute mitteilte, wird die gesamte Radstrecke gesperrt sein - auch für den Fahrradverkehr. Umleitungen sind ausgeschildert. Mit einem Flyer wurden die Anwohner bereits informiert. Die Radstrecke beginnt am Langener Waldsee und führt von Süden kommend über die Kennedyallee nach Frankfurt hinein über die Alte Brücke. Die Parkplätze auf dem Werksgelände der Firma Sehring bleiben am Wettkampftag vornehmlich den Athleten und ihren Begleitern, der Presse und den Sponsoren vorbehalten. Das Publikum aus Langen, Dreieich und Umgebung wird gebeten, mit dem Fahrrad oder der S-Bahn und dem Sonderbus der Stadtwerke zum Strandbad zu gelangen. Der Bus fährt vom Bahnhof Langen (Ostseite) aus um 5.50 und 6.20 Uhr mit Stopps an den Haltestellen Sandweg und Mörfelder Landstraße. Rückfahrten sind um 9.20, 9.50 und 10.20 Uhr.

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Sportbegeisterte, die den weiteren Verlauf des Wettkampfes hautnah verfolgen möchten, kommen ebenfalls mit dem Bus in die größtenteils gesperrte Frankfurter Innenstadt. Von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr geht es im Zehn-Minuten-Takt vom Parkplatz der Sehring AG zum Eisernen Steg und damit unmittelbar bis zur Marathonrundstrecke entlang des Mains. Von heute bis Sonntag sind die Parkplätze im Strandbad gesperrt. Der Waldseebus verkehrt in der genannten Zeit ab dem S-Bahn-Halt Dreieich-Buchschlag, allerdings nicht am Wettkampftag bis 13 Uhr, an dem die Bundesstraße 44 vormittags gesperrt ist. Spätestens ab 12 Uhr können sich die Besucher des Strandbades wieder im See tummeln.

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Auf der Radstrecke liegen nach dem Start in Langen unter anderem die Orte Wachenbuchen, Karben, Friedberg, Rodheim und Bad Vilbel. An wenigen Punkten wird es zeitweise die Möglichkeit geben, die Rennstrecke zu queren. "So eine Veranstaltung macht unheimlich viel Arbeit. In den vergangenen 15 Jahren ist der Ironman immer größer geworden. Die Sicherheit ist jetzt viel intensiver. Das bedeutet aber auch Mehrarbeit für die Polizei", erklärte der Frankfurter Stadtrat Markus Frank. Allein 4500 Freiwillige und unzählige Polizisten kümmern sich während der Veranstaltung um Sportler und Zuschauer. (hob/dpa)

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