Fest am 4. September

Langener Markt: Bild von der Leistungsfähigkeit

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Langen - Bummeln, schauen, shoppen: Zum mittlerweile 24. Mal findet am ersten Sonntag im September der Langener Markt statt. Zu der Mischung aus verkaufsoffenem Sonntag und Vereinsfest werden wieder zehntausende Besucher in der Innenstadt erwartet.

Vielfältig und abwechslungsreich – so soll auch in diesem Jahr der Langener Markt werden. Auf der 1,7 Kilometer langen Festmeile können sich die Besucher am 4. September an rund 150 Ständen ein Bild vom Angebot des Langener Einzelhandels und der Dienstleistungsbranche machen. Zudem stellen sich 40 örtliche Vereine vor und bieten zahlreiche Attraktionen für Jung und Alt. Organisiert wird das Ereignis ehrenamtlich vom Vorstand des Gewerbevereins (GVL).

Von der Wassergasse über die Rheinstraße zum Lutherplatz, am Anfang der August-Bebel-Straße und auf der gesamten Bahnstraße bis zur Friedrichstraße werden die Teilnehmer von 11 bis 19 Uhr ihre (Dienst-)Leistungen und Waren anbieten. Die Geschäfte öffnen bei diesem verkaufsoffenen Sonntag ihre Türen von 13 bis 19 Uhr. Doch nicht nur der Verkauf von Waren steht im Fokus der Aussteller, betonen die Veranstalter: „Vor allem bietet sich für die Besucher die Gelegenheit, sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit des Langener (Einzel-)Handels und Gewerbes sowie des kulturellen Angebots in der Stadt zu machen.“ Die parallel stattfindende Art Promenade in der Long-Eaton- und Romorantin-Anlage sei dafür das beste Beispiel.

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Über die Frage, was sie an diesem Tag essen, müssen sich Langener und Auswärtige keine Gedanken machen: Sie haben reichlich Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichsten kulinarischen Genüssen sowie Getränken verwöhnen zu lassen und dabei vom Schlendern, Schauen und Shoppen zu entspannen. Auch die Kinder kommen nicht zu kurz. An vielen Ständen können sie sich austoben und bei den zahlreich vertretenen Sportvereinen über deren Angebot informieren. Die Aussteller wollen am 4. September alles tun, um zu zeigen, dass es viele Dinge gibt, die Langen lebens- und liebenswert machen – und dass es in der Regel nicht nötig ist, zuerst in die Nachbarstädte zu fahren, um die Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen.

Bilder: Langener Markt und „Art Promenade“

Dass in der Nachbarschaft immer mehr verkaufsoffene Sonntage auf Betreiben von Gewerkschaften und Kirchen verboten werden, wissen natürlich auch die Macher des Langener Marktes. Angesichts der Tradition der Veranstaltung sowie der Verknüpfung mit Vereinsfest und der parallel stattfindenden Kerb aber sehen sie die Bedingungen erfüllt. „Der Langener Markt hat eine sehr breite Akzeptanz“, sagt der städtische Wirtschaftsförderer Joachim Kolbe. (ble)

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