Straßenbeitragssatzung

Das kostet es maximal im Jahr

70 Cent im Jahr pro Quadratmeter „Veranlagungsfläche“ – diesen Betrag soll die Straßenbeitragssatzung nach einem Vorschlag der Stadtverwaltung nicht überschreiten. Was das für die Bürger bedeuten würde, zeigen drei Rechenbeispiele:.

  • Für ein frei stehendes Haus mit zwei Vollgeschossen auf einem 500 Quadratmeter großen Grundstück würden pro Jahr maximal 280 Euro fällig.
  • Ein Reihenhaus, ebenfalls zwei Vollgeschosse, auf einem 200-Quadratmeter-Grundstück würde im Höchstfall 112 Euro/Jahr kosten.
  • Für ein viergeschossiges Haus mit acht Wohneinheiten auf einem 500 Quadratmeter großen Grundstück kostet es im Jahr maximal 385 Euro – pro Wohneinheit müsste der Eigentümer somit rund 48 Euro zahlen.

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Warteschleife - was sonst?

Bei diesen Musterberechnungen werde zudem – darauf weist die Verwaltung hin – davon ausgegangen, dass die gesamten Mittel, die die Stadt pro Jahr für Straßensanierungen zur Verfügung hat, in einem einzigen Abrechnungsgebiet ausgegeben werden. Da dies normalerweise nicht der Fall sei, sondern in mehreren Bereichen gebaut werde, seien die tatsächlichen Summen noch geringer, heißt es aus dem Rathaus. (ble)

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