Technologiepark in Langen

Projekt für bis zu 3000 Arbeitsplätze

+
So oder so ähnlich könnte das Areal westlich der Bahnlinie in ein paar Jahren aussehen. Das Modell zeigt, wie sich der geplante Technologiepark in die bestehende Bebauung einfügen würde. Der bestehende P+R-Platz könnte mit einem Hotel überbaut und durch ein Parkhaus erweitert werden.

Langen - Es ist ein ambitioniertes Vorhaben, das Langens Wirtschaftskraft deutlich stärken dürfte: Zwischen Bahnlinie und Pittlerstraße soll auf einer Gesamtfläche von 50.000 Quadratmetern der Technologiepark Realtität werden, in dem bis zu 3 000 Arbeitsplätze entstehen könnten.

Der rechtsgültige Bebauungsplan sieht für den Technologiepark hochwertige, zukunftsorientierte und repräsentative Büro-, Handels- und Forschungsflächen vor. Wichtigstes Ziel ist es nach dem städtebaulichen Konzept, „einen urbanen Lebensraum mit hoher Arbeits- und Aufenthaltsqualität in einem modernen Umfeld zu schaffen“.

Lesen Sie dazu auch:

36 Hochglanz-Seiten voller Vorteile

Vermarktungstaktik für den Technologiepark steht

Die zum Verkauf stehenden Flächen liegen fertig erschlossen westlich der Bahnlinie Frankfurt – Heidelberg. Die Breitbandanbindung durch Glasfaser ist sichergestellt, das neue Fachmarktzentrum gleich um die Ecke, Hotels und Gastronomie sind unmittelbare Nachbarn. Der Technologiepark steht nach den Worten von Langens oberstem Wirtschaftsförderer Joachim Kolbe für schnelle Wege, schnelle Verbindungen – „und dafür, eben schnell am Ziel zu sein“.

Bereits im Vorfeld der jetzigen Vermarktungsoffensive hat sich die Advancis Software & Services GmbH auf dem Areal niedergelassen. Zudem ist an der Pittlerstraße die Firma RUG SEMIN GmbH ansässig, die als Nachfolgerin der altbekannten Langener Firma Riegelhof & Gärtner Revisionstüren und -klappen, Kamintüren, Fliesenrahmen, Lüftungsflügel und Dachabschlussbleche vertreibt. Und schließlich gehört auch das neue Apartmenthaus „Am weißen Stein“ mit zum Gesamtkonzept.

Aktuell verfügbar sind knapp 25.000 Quadratmeter. Ein Grundstück (rund 12.500 Quadratmeter) ist in privater Hand. Zwei weitere gehören der Stadt (7300 Quadratmeter) und der Stadtwerke GmbH (4700 Quadratmeter). Alle drei Flächen können im Paket erworben werden. Möglich ist aber auch, nur für das private Grundstück zu bieten oder für die beiden Areale von Stadt und Stadtwerken zusammen.

Zur Vermarktung hat die Stadt die europaweite Ausschreibung der freien Flächen in einem sogenannten strukturierten Bieterverfahren in Gang gesetzt. Interessenten können bis zum 5. September Gebote abgeben. Sie finden die Unterlagen im Internet. (ble)

Kommentare