Klare Worte beim Sommerempfang der FWG-NEV

Weiter Widerstand gegen Straßenbeiträge

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Der Vorsitzende der FWG-NEV, Heinz-Georg Sehring, begrüßte Mitglieder und Freunde der Wählervereinigung zum Sommerempfang in der Hofreite in der Wassergasse.  

Langen - Kommunalpolitik und Geselligkeit: Die FWG-NEV hatte am Freitagabend zum Sommerempfang in die Hofreite der Wassergasse 2 eingeladen. Seit einigen Jahren findet diese Veranstaltung immer am „Geburtstag“ der Stadt Langen statt: Am 26. August 1883 wurde die Stadtkirche eingeweiht, gleichzeitig erhielt Langen die Stadtrechte.

Nach seiner Begrüßung der recht zahlreichen Besucher ging NEV-Vorsitzender Heinz-Georg Sehring in einer kurzen Ansprache auf die kommenden Entscheidungen in der Stadtverordnetenversammlung ein. So betonte Sehring: „Trotz eines defizitären Haushalts wird die FWG-NEV einer Straßenbeitragssatzung nicht zustimmen.“ Das liege auch darin begründet, dass Langen bei der Grundsteuer schon deutlich über dem Landesdurchschnitt rangiere. Weitere Themen werden die Entscheidung zum „Magnet“, also dem Supermarkt in der Bahnstraße, und das Quartierszentrum in der Liebigstraße sein. Dort gibt es bekanntlich Protest gegen das geplante Parkhaus.

Im Kreistag ist die FL-NEV vertreten; dort steht die Wahl der Vertreter für den Landeswohlfahrtsverband an. Dies ist ein kommunaler Zusammenschluss, der seine Beiträge über eine Pflichtumlage von den Kreisen und kreisfreien Städten bekommt und somit auch von der Stadt Langen. „Hier wäre eine Strukturreform notwendig“, erklärte Sehring. Im Kreis steht ferner die Wiederwahl des Sozialdezernenten Carsten Müller (SPD) an. „Bei den anschließenden lockeren Gesprächen in einer lauen Sommernacht machte der Empfang seinem Namen alle Ehre“, sind sich die Organisatoren einig. (hk)

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