Wahl am 12. März?

Bürgermeister gesucht: Bisher nur ein Kandidat

Mühlheim - Die Diskussionskultur der politischen Akteure Mühlheims gilt als sehr ausgeprägt. Wahlkampf ist im Städtchen eigentlich immer – auch wenn gar keine Wahl ansteht. Aber das wird sich bald ändern.

Denn das Stadtparlament legt in seiner Sitzung am Donnerstag, 22. September (18 Uhr, Rathaus, Friedensstraße 20), den Termin für die Bürgermeister-Direktwahl fest. Das ist nötig, weil Bürgermeister Daniel Tybusseks (SPD) Amtszeit am 30. Juni 2017 endet. Die Hessische Gemeindeordnung verlangt, den Posten frühestens sechs und spätestens drei Monate vor diesem Termin wieder zu besetzen. Also zwischen Anfang Januar und Ende März.

Am heißesten gehandelt als Wahltag wird momentan der 12. März. Später wäre auch nicht möglich, weil zusätzlich ein Stichwahl-Termin festgeklopft werden muss. Und der kann frühestens zwei Wochen nach der ersten Wahl über die Bühne gehen. Das wäre dann am 26. März.

Ob wirklich eine Stichwahl gebraucht wird, ist noch unklar. Sie wird nur fällig, wenn mehr als zwei Kandidaten antreten und keiner davon im ersten Anlauf die absolute Mehrheit auf sich vereint. Als einziger Kandidat steht momentan Tybussek fest, der wiedergewählt werden will. Ansonsten hat sich noch kein Anwärter öffentlich zu Ambitionen aufs Amt bekannt. Erwartet wird, dass mindestens die mit der Kommunalwahl in die Opposition zurückgekehrten Grünen jemanden ins Rennen schicken werden. Hinter die CDU, nun mit der SPD als Große Koalition an der Regierung, ist noch ein Fragezeichen zu machen. Ebenso hinter die oppositionellen „Bürger für Mühlheim“. Antreten können Bewerber auch ohne Rückendeckung einer Partei. Sie brauchen nur genug Unterstützer-Unterschriften. (mcr)

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