Für einige Kottütenspender werden noch Paten gesucht

Schwarze Hunde, rote Hunde

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Die städtische Grafik zeigt, wo die 34 Hundekottütenspender ab Mitte September platziert werden. Für die schwarz markierten Standort sind bereits ehrenamtliche PAten gefunden, rot markierte sind bisher frei.

Mühlheim - Die Stadt stellt ab Mitte September 34 neue Hundekottütenspender in Mühlheim und Dietesheim auf. Für fast alle haben sich in den letzten Monaten Paten gefunden. Acht Bürger, die ehrenamtlich nach dem Rechten sehen, werden noch gebraucht. Von Marcus Reinsch

Die Vorgeschichte ist lang, aber jetzt ist es soweit: Die Stadt wird ab Mitte des Monats 34 sogenannte Hundekottütenspender in Mühlheim und Dietesheim aufstellen. Die Standorte für die Säulen, aus denen Herrchen und Frauchen kostenlos Plastikbeutel für die Sofort-Entsorgung der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ziehen können, orientieren sich an den meistgenutzten Gassi-Routen. Sprich: Sie findensich vor allem entlang der Wege am Main und anderer Randgebiete. Und weil die Verfügbarkeit der Tüten zwar ein Problem lösen, aber ein anderes produzieren würde, werden in der Nähe auch gleich Mülleimer platziert. In denen können die gefüllten Beutel entsorgt werden, damit niemand in Versuchung kommt, einen Haufen in Plastik einfach in die Landschaft zu schmeißen, weil er ihn nicht bis nach Hause am Handgelenk baumeln haben will. Keine aus der Luft gegriffene Sorge; andernorts haben sich beispielsweise Landwirte schon bitterlich über die Verunreinigung ihrer Felder beklagt.

Die Kotbeutel-Offensive folgt dem Vorbild Lämmerspiels. Da bewähren sich die Spender schon seit Jahren. Ebenso wie die ehrenamtlichen Paten, die sich beispielsweise ums Nachfüllen der Säulen kümmern. Die Suche nach Paten in Mühlheim und Dietesheim begann im Frühjahr und hatte durchaus großen Erfolg. „Ich freue mich persönlich sehr, dass sich für die 34 Hundekottütenspender bereits 26 ehrenamtliche Helfer für eine Patenschaft gefunden haben“, gibt Bürgermeister Daniel Tybussek zu Protokoll. Er sei diesen Menschen besonders dankbar, weil so „sehr viel für die Sauberkeit in unserer Stadt getan wird und viele Ärgernisse mit nicht ordnungsgerecht entsorgten Hundekot von vornherein erst überhaupt nicht entstehen“.

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Von den acht bisher nicht vergebenen Standorten befinden sich zwei im Industriegebiet, drei im Bereich der Mainfähre und der Altstadt, einer an der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in der Anton-Dey-Straße, einer am Seerosenweiher in Markwald und einer am Alten Friedhof in der Bieberer Straße. Wer noch Pate werden will, wendet sich an Laura Ullrich bei der Stadtverwaltung, Sie ist unter Tel.: 06108/601-506 oder per Mail an sicherheit-ordnung-verkehr@stadt-muehlheim.de erreichbar.

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