Alternative Liste fordert:

Aktionsprogramm Kinderbetreuung

Münster - Die Alternative Liste Münster und Altheim (ALMA) regt ein Aktionsprogramm „Kinderbetreuung“ an und fordert, baldmöglichst umfassend die Eltern zu informieren.

Aufgrund von Planungsfehlern in der Vergangenheit müsse man derzeit erleben, dass die Gemeinde ihr Soll im Bereich der Angebote der Kinderbetreuung im U3- wie im Ü3-Bereich nicht erfüllt, beklagt Gerhard Bonifer-Dörr für die ALMA. Verschärft werde diese Situation durch die Notwendigkeit einer Generalsanierung der Kindertagesstätte Im Rüssel, die zu Not- und Übergangslösungen führt.

„Wir erleben – und dies belegen nicht zuletzt die periodisch immer wieder neu aufbrechenden Debatten in den sozialen Medien –, dass die Eltern noch nicht schulpflichtiger Kinder in hohem Maße verunsichert sind“, so die Alternativen. Der Gemeindevorstand, an der Spitze Bürgermeister Gerald Frank, und die Fachabteilungen in der Verwaltung hätten das volle Vertrauen der ALMA. Alle arbeiteten mit Hochdruck an Lösungen für die schwierige Situation. Es sei jedoch dringend an der Zeit, dass nunmehr im zuständigen Ausschuss der Gemeindevertretung öffentlich und umfassend Bericht erstattet werde und die Eltern in gleicher Weise umfassend über die Arbeiten und Planungen der Verwaltung Auskunft bekämen.

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Die ALMA-Fraktion schlägt deshalb vor, in der Sitzung der kommenden Gemeindevertretung am Montag, 13. Juni, den Gemeindevorstand damit zu beauftragen, die laufenden Arbeiten und die Planungen im Bereich der Kinderbetreuung U3 und Ü3 umgehend im Ausschuss für Soziales, Kultur und Vereine vorzustellen und eine umfassende Elterninformation zum Thema Kinderbetreuung durchzuführen. (tm)

Rubriklistenbild: © dpa

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