SPD-Politikerin holt Direktmandat

Zypries jubelt, Huber bezieht heute Stellung

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Gespannte Gesichter in Münsters Kulturhalle, als gestern zum Tanztee um 18 Uhr die Prognose zur Bundes- und der Landtagswahl per Beamer auf eine Leinwand übertragen wurde.

Münster/Eppertshausen - Im Wahlkreis 186 jubelt SPD-Direktkandidatin Brigitte Zypries. Sie hat nicht nur ihr Direktmandat verteidigt, sie schnitt auch wesentlich besser ab, als bei der vergangenen Bundestagswahl.

Damals waren es gerade einmal 46 Stimmen waren, die sie vor dem damaligen Unionskandidaten Andreas Storm lag. „Ich bin glücklich, meine Politik im Wahlkreis 186 weiter gestalten und voranbringen zu dürfen“, sagte sie gestern Abend aus der Darmstädter Centralstation gegenüber unserer Redaktion. Sie verspricht, auch künftig im heimischen Raum so präsent wie gewohnt zu sein. „Zwar bin ich ab morgen erst einmal eine Woche in Berlin, doch nächstes Wochenende nehme ich bereits wieder Termine in meinem Wahlkreis hier wahr,“ sagt Zypries.

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CDU-Bundestagskandidat Charles M. Huber war zwar gegen 21 Uhr kurz angebunden, wollte später Stellung zu seinem weiteren politischen Wirken nehmen. Er ließ über seine Pressesprecherin schließlich verlauten, erst am heutigen Montag Stellung beziehen zu wollen.

In Münster und Eppertshausen hatte er Zypries jeweils überflügelt, wie in vielen anderen Landkreiskommunen auch, doch in Darmstadt oder Weiterstadt hatte der Schauspieler wenig gegen die bekannte Bundespolitikerin und ehemalige Justizministerin auszurichten.

tm

Peer Steinbrück und sein Wahlkampfteam

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