17 Bands beim Noise’n’Burg-Festival

Geballte Ladung Musik

+
Aus Leipzig kam die Band Krahnstøver zum Festival nach Neu-Isenburg. Stefanie Heinitz, Torsten Welk und August Hoffmann gefielen mit ihrem Indietronic-Sound.

Neu-Isenburg - Stefanie Heinitz bewegt sich lässig unter dem blitzenden Licht im Jugendcafé.

Die Frontfrau der Band Krahnstøver langt beim Noise’n’Burg-Festival in die Saiten ihrer Gitarre und macht den Indietronic-Sound der Leipziger Band mit ihrer charismatischen Stimme komplett. Im Laufe des Auftritts füllt sich der Raum mehr und mehr. Der Sound, der durch die Türen nach draußen klingt, macht neugierig. „Ich freue mich, dass diese Musik hier auch gut ankommt, es war ein Tipp von mir, die Band hier zum Festival zu holen“, sagt Dirk Kühnel vom Jugendcafé lächelnd. „Ich hatte sie mal auf einem anderen Festival gehört und fand sie außergewöhnlich und gut.“ 2011 waren sie mit ihrem besonderen Sound Leipzigs Band des Jahres, in den vergangenen Monaten ist es ruhig geworden um Stefanie Heinitz, August Hoffmann (Sythesizer, Gesang und Percussion) und Torsten Welk (Schlagzeug, Percussion). Aber auch wenn sie sich mit den elektronischen Klängen etwas von den anderen Bands abhoben, hatten Musiker wie Publikum sichtlich Spaß an dem Auftritt in Neu-Isenburg.

Die Anreise hat sich also gelohnt. Krahnstøver war aber nur eine von 17 Bands, die beim vierten Noise’n’Burg-Festival aufspielten. Von Nachmittag um 14 Uhr bis Mitternacht drehte sich im Club Voltaire und im Jugendcafé alles um die Musik. Viele rockige und Hardrock-Klänge, am frühen Nachmittag aber auch gemäßigte Singer-Songwriter-Nummern im Akustik-Stil.

„Die Organisation dieses Festivals mit dieser großen Anzahl an Bands gelingt nur, weil wir so tatkräftige Jugendliche und junge Erwachsene haben, die das gemeinsam stemmen“, erläutert Dirk Kühnel. An die 40 Leute gehören zum Team der Rock AG, die sich um die Technik, den Aufbau bis hin zum Catering für Musiker und Gäste kümmern. Auch wenn es sich zum Abend hin noch einmal merklich für die Headliner Bands wie Texas Local News aus Frankfurt und Darkest Horizon füllte, war der Leiter des Jugendcafés mit rund 100 bis 120 Besuchern nicht so ganz zufrieden. „Eine solche Veranstaltung hat generell mehr Besucher verdient. Das ist klar“, so Kühnel. Der pädagogische Auftrag sei aber erfüllt, junge Leute bringen sich gemeinsam für eine große Veranstaltung ein und die Gäste, die gekommen sind, hatten ihren Spaß.

So wirkt Musik auf unseren Körper

Das Noise’n’Burg-Festival ist unterstüt ze nswert, findet auch Daniel Baum, Gitarrist von Darkest Horizon. Die Band kommt aus Rodgau, Frankfurt, Dietzenbach und ist dem Jugendcafé etwas länger verbunden. „Wir haben 2012 schon beim letzten IsLa Festival gespielt und kommen gerne hier her, obwohl wir sonst auch auf größeren Bühnen spielen“, sagt der Musiker der Metal Band . Es sei für Darkest Horizon, die in den vergangenen Monaten viel in ganz Deutschland und auch im Ausland gespielt haben, auch eine gute Gelegenheit, die heimische Fan Base wieder ein bisschen zu aktivieren. (col)

Kommentare