Nach Klage von Verdi

Gericht verbietet verkaufsoffenen Sonntag

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Der verkaufsoffene Sonntag am 5. Juni (hier ein Bild von 2012 aus der Fußgängerzone in Neu-Isenburg) wurde vom Gericht verboten.

Neu-Isenburg - Das Verwaltungsgericht Darmstadt hat einen geplanten verkaufsoffenen Sonntag am 5. Juni verboten. Das teilte heute die Stadt Neu-Isenburg mit.

Am kommenden Sonntag (5. Juni) darf in Neu-Isenburg kein verkaufsoffener Sonntag stattfinden. Das entschied das Verwaltungsgericht Darmstadt nach einer Klage der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Ein Kinderfest, das die Stadt anlässlich des Internationalen Kindertages in Kombination mit dem verkaufsoffenen Sonntag plante, wird nun auf Samstag (4. Juni) verschoben.

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Verkaufsoffener Sonntag in Gefahr

Die Stadt Neu-Isenburg bedauerte die Entscheidung des Gerichts. Außerdem kritisierte sie im Zusammenhang mit der Diskussion um den verkaufsoffenen Sonntag die unklare Regelung des Landes Hessen und forderte, „eine handhabbare und kalkulierbare Regelung für Ladenöffnungen zu treffen.“ (nb)

Verkaufsoffener Sonntag in der Fußgängerzone 

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