Hundehalter melden giftige Köder

Neu-Isenburg (kd) - Hat es da möglicherweise jemand auf Vierbeiner abgesehen? Die Stadt rät Hundehaltern zu erhöhter Aufmerksamkeit, nachdem beim Bürgeramt und beim Ordnungsamt Hinweise aus der Bevölkerung auf vergiftete Köder eingegangen sind.

Diese sollen in verschiedenen Grünanlagen ausgelegt worden seien. Ein Hund ist dem Vernehmen nach an dem Gift gestorben.

Beweise gibt es bisher nicht. „Die Hilfspolizisten und der DLB haben gleich kontrolliert“, berichtet Erster Stadtrat Stefan Schmitt. Bisher wurde jedoch nichts gefunden. Solange noch keine Entwarnung gegeben werden kann, bittet das Ordnungsamt aber trotzdem um besondere Vorsicht in folgenden Gebieten: an der Grünfläche auf Höhe der Frankfurter Straße 124-126, im Bansapark und rund um das Seniorenhaus am Erlenbach, in der Lessing- und der Ludwigstraße in der Nähe des Altenpflegeheims an den Platanen sowie im Wichernweg am Durchgang zur Bahnhofstraße.

Vorsorglich kontrolliert der Dienstleistungsbetrieb auch alle Spielplätze in der Stadt, um eine Gefährdung von Kindern auszuschließen. Auch die Hilfspolizisten haben ihre Kontrollen vor allem in den genannten Gebieten und auf den Grünanlagen intensiviert.

Die erste Warnung an die Bürger war über den „Ringmaster“ rausgegangen. „In solchen Fällen zeigt sich, dass das ein gutes System ist“, meint der Erste Stadtrat. So könne man zeitnah über Gefahren informieren und, ohne Panik zu machen, zu erhöhter Vorsicht aufrufen. Derzeit sind etwa 1300 Isenburger an das Frühwarnsystem Ringmaster angeschlossen.

Wer Hinweise zu vergifteten Ködern geben kann oder etwas Verdächtiges beobachtet, wird gebeten, das Ordnungsamt oder die Polizei zu informieren.

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