Jacqueline Lüddicke wechselt von Toddlers zur Stadt

Neue Kita-Beraterin in Neu-Isenburg

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Neue Aufgaben im Blick: Jacqueline Lüddicke ist zum 1. September ins Isenburger Rathaus gewechselt.

Neu-Isenburg - Mit Jacqueline Lüddicke hat die Stadt eine neue Fachberaterin für die Kindertagesstätten gewonnen, die viel Erfahrung mitbringt. „In den vergangenen dreieinhalb Jahren habe ich die Toddlers geführt, vor allem auch zusammengeführt“, erzählt die 49-Jährige.

Daher sei sie auch mit den Isenburger Einrichtungen vertraut, freut sich ihr neuer Dienstherr, Bürgermeister Herbert Hunkel. Vorher hat Lüddicke bereits in verschiedenen Leitungstätigkeiten gearbeitet, sowohl als Einrichtungsleitung als auch als Fachberaterin. Eine Herzensangelegenheit sei ihr die Musik, erzählt die Frau, die in ihrer Freizeit beispielsweise Klarinette in der Stadtkapelle Seligenstadt spielt.

Jetzt freut sich die Mutter von zwei „schon größeren“ Kindern auf ihre neue Aufgabe bei der Stadt: Seit dem 1. September hat die gelernte Erzieherin die Nachfolge von Gudrun Pretz, die nach Dortmund gezogen ist, als Fachberaterin angetreten.

Ein Job, bei dem es sicher nicht langweilig wird. „Im Bereich der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung haben sich die Aufgaben im Laufe der Zeit rasant verändert“, sagt Hunkel. „Der Ausbau und die Weiterentwicklung der Kindertageseinrichtungen stellen das pädagogische Fachpersonal vor immer komplexere Aufgaben und Herausforderungen.“ Vor allem die Erwartungen an die Qualität der pädagogischen Arbeit stiegen kontinuierlich an. Daher sei es von großer Bedeutung, sich intensiv mit der Qualität der Betreuung und den Rahmenbedingungen in der Einrichtung zu befassen. Um die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Kitas zu unterstützen und zu begleiten, biete die Stadt seit Jahren den Einrichtungen eine qualifizierte Fachberatung an.

„Wir schätzen die Arbeit von Jacqueline Lüddicke sehr“, betont Hunkel. „Wir freuen uns, dass wir mit ihr eine so kompetente Mitarbeiterin für diese wichtige Aufgabe gewinnen konnten.“

Künftig wird die Neue die sechs Kindertageseinrichtungen für Drei- bis Sechsjährige – dazu zählt auch die Zeppelinheimer-Kita mit U3-Betreuung – sowie die fünf Einrichtungen der Schulkinderbetreuung beraten. Außerdem ist die 49-Jährige die Ansprechpartnerin für die freien und konfessionellen Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen oder Elterninitiativen.

Ihre Aufgaben orientieren sich an den Bedürfnissen der Einrichtungen, der Mitarbeiter, Eltern und Kinder. Lüddicke soll die Kita-Leitungen in konzeptionellen, organisatorischen und administrativen Fragen beraten und sie beispielsweise über Gesetze, Verordnungen und Richtlinien informieren. Ein zentrales Thema werde auch die Weiterentwicklung der Qualitätsstandards in den Kitas sein. In Isenburg gibt es laut Magistrat mit der Tagesmütterzentrale derzeit 22 Kindereinrichtungen mit insgesamt 1 360 Plätzen. „Da steckt natürlich eine Menge an Bildungsaufgaben dahinter“, sagt Hunkel. (hov)

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