Keine giftigen Hundeköder

Neu-Isenburg (kd) - Die Stadt hat keine Hinweise auf vergiftetes Hundefutter gefunden. Dies haben Labor-Untersuchungen bestätigt.

Das Bürger- und das Ordnungsamt hatten kürzlich Hinweise aus der Bevölkerung erhalten, dass vergiftete Köderin verschiedenen Grünanlagen ausgelegt worden seien. Die Ordnungspolizisten hatten dort umgehend kontrolliert. Zusätzlich nahm der Dienstleistungsbetrieb alle Spielplätze unter die Lupe, um eine Gefährdung von Kindern auszuschließen.

An zwei Stellen, im Alten Ort und auf einem Fußweg an der Graf-Folke-Bernadotte-Straße, gab es konkrete Hinweise aus der Bevölkerung auf verdächtige Köder: Dort wurden Trockenfutter und ein paar geschnittene Wurststücke gefunden und an das Hessische Landeslabor in Gießen zur Untersuchung geschickt. Die Diagnose hat ergeben, dass in diesen Proben kein Gift nachzuweisen war.

Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt gehen deshalb nicht davon aus, dass ein Hundehasser sein Unwesen im Stadtgebiet treibt. In der Zwischenzeit habe es auch keine weiteren Hinweise zu vergifteten Ködern aus der Bevölkerung mehr gegeben. „Dennoch bitten wir die Bürger, verdächtige Funde im Stadtgebiet entweder der Polizei oder der Ordnungsbehörde zu melden.“

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