Um Einbrüche zu verhindern

Wachsamer Nachbar: Polizei und Stadt starten Projekt

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Symbolbild

Neu-Isenburg - In den vergangenen Jahren ist die Zahl an Wohnungseinbrüchen bundesweit gestiegen. Die Polizei möchte dem mit Präventionsmaßnahmen entgegenwirken.

Ein wesentlicher Baustein ist das Projekt „Wachsamer Nachbar“, für das für Neu-Isenburg das Quartier um die Friedrichstraße ausgesucht wurde. Das Projekt wird am morgigen Dienstag, 18. Oktober, um 19 Uhr im Saal der evangelischen Johannesgemeinde, Friedrichstraße 94, bei einer Auftakt-Veranstaltung präsentiert. Neben der Vorstellung der Ziele und Ansprechpartner in der Stadtverwaltung und bei der Polizei gibt es vor Ort die Möglichkeit, sich bei den Experten über geeignete Schutzmaßnahmen vor Einbrüchen zu informieren.

„Ein Wohnungseinbruch ist für die Betroffenen ein einschneidendes, sehr belastendes Ereignis, das bei den Opfern neben dem materiellen Schaden vor allem auch ein hohes Maß an Unsicherheit und Ängsten nach sich zieht“, schreiben Roland Ullmann, Präsident des Polizeipräsidiums Südosthessen und Bürgermeister Herbert Hunkel. Trotz aller Bemühungen sei es bundesweit und in Hessen zu einem Anstieg gekommen. Vor diesem Hintergrund stelle die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs eine zentrale Aufgabe der Polizei dar.

Das Projekt „Wachsamer Nachbar“ spielt da eine besondere Rolle. Nachbarn helfen sich und achten auf ihre Umgebung. In diesem Sinne möchte die Polizei den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und um Mithilfe bitten. Nur gemeinsam mit Kommune und Zivilgesellschaft könne es gelingen, den Tätern im wahrsten Sinne des Wortes einen Riegel vorzuschieben.Im Rahmen einer Initiative des Polizeipräsidiums Südosthessen und der Stadt wurde das Quartier im Westen von Neu-Isenburg für das Projekt ausgewählt. (hok)

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