Polizei berät 4000 Flüchtlinge

Neu-Isenburg -  Mit ihrem Beratungsangebot gegen salafistische Anwerbeversuche hat die hessische Polizei bislang mehr als 4000 Flüchtlinge erreicht. Dies teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) gestern bei einem Besuch in der Neu-Isenburger Erstaufnahmestelle mit.

Seit Dezember seien insgesamt 13 Erstaufnahmeeinrichtungen von Polizisten besucht worden, die in afghanischer, persischer und arabischer Sprache Flüchtlinge gegen solche Anwerbeversuche von Islamisten sensibilisieren sollen. Weitere Aufgabe ist dabei, die Flüchtlinge über Rechte und Pflichten aufzuklären. „Wenn Polizisten Flüchtlinge in ihrer Muttersprache ansprechen, finden sie einen direkten Zugang zu den Schutzsuchenden“, sagte Beuth. Die Beamten leisteten zugleich einen Beitrag zu gelingender Integration. Für das Programm „Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus sind in diesem Jahr 3,8 Millionen Euro eingestellt. Es umfasst Präventionsmaßnahmen gegen Links- und Rechtsextremismus sowie islamistischen Extremismus. Für den Bereich stehen alleine 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. 

Bilder: OFC-Chancencamp für Flüchtlinge

epd

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare