Freiwillige Feuerwehr sammelt beim „Red Card Day“ für Hilfswerk

Löschübungen für den guten Zweck

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Das Feuer in der Küchenzeile wurde beim „Red Car Day“ rasch erstickt.

Obertshausen - Sie hat mehr als ein kraftvolles Tatütata und einen Wasserstrahl zu bieten. Das demonstrierte die Freiwillige Feuerwehr Obertshausen am vergangenen Sonntag mit ihrem „Red Car Day“, der nicht nur klingt wie der amerikanische „Red Nose Day“.

Auch die Brandschützer wollen Gutes tun - als würden sie das nicht schon sowieso! Mit dem Erlös soll wie im vergangenen Jahr eine wohltätige Organisation unterstützt werden. 2015 begünstigt wurden die „Irren Typen“, die Musiker mit Behinderungen, und der Lehrgarten der Kleingärtner. Diesmal soll es das Hilfswerk beim Kreis Offenbach sein, das verunglückte oder schwer erkrankte Kameradinnen und Kameraden unterstützt, erläuterte Wehrführer Leith Aissa. Dafür brutzelten Rettungskräfte Grillgut und verkauften Kaffee, Kuchen und kühles Blondes. Letzteres war weniger gefragt, die Hitze ließ dagegen die Nachfrage nach Wasser steigen - und minderte den Besuch. Viele Familien, an die sich das Angebot richtete, hatten offenbar das Freibad vorgezogen. Die Helfer hinderte das aber nicht, ihr Programm rund um den Stützpunkt an der Waldstraße umzusetzen.

Chef Aissa gelang es trotz Gasbrenner kaum, eine Küchenzeile anzuzünden. „Wir Feuerwehrleute sind eben schlechte Brandstifter“, kommentierte der Moderator. Wie aus dem Bilderbuch klappte das Löschen: Mit einem Sprühstrahl, der wenig Wasser abgibt und die Wohnungseinrichtung schont, erstickten die beiden Männer rasch das Feuer. Auch die Jugend- und die Kinderfeuerwehr zeigten Übungen. Daneben luden Einsatzkräfte zu Rundgängen durchs Feuerwehrhaus ein, ließen anhand der Puppe Randy raten, wie schwer die Ausrüstung eines Motorkettensägenführers ist und boten Spiele für den Nachwuchs an. M.

Bilder: Feuerwehr-Nachwuchs probt Ernstfall

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