Bewegung im Birkengrund

Kurzzeitparkplätze sollen am Friedhof für Entspannung sorgen

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Ein Kompromiss soll alle Betroffenen zufrieden stellen.

Obertshausen - An manchen Tagen finden Besucher des Friedhofs „Im Birkengrund“ kaum noch einen Parkplatz. Nun hat sich die Stadtverwaltung selbst ein Bild der Lage gemacht.

„Tatsächlich scheint es sich bei einigen Autos um Dauerparker zu handeln“, bestätigt der Erste Stadtrat Michael Möser den Eindruck einiger Friedhofsbesucher. Vermutlich werde der Parkplatz als Pendlerparkplatz genutzt. „Grundsätzlich begrüße ich jede Fahrgemeinschaft, die nach Frankfurt fährt und zu einem geringeren Verkehrsaufkommen beiträgt“, sagt Möser. Trotzdem müsste auf die Friedhofsbesucher Rücksicht genommen werden.

Geplant ist nun ein Kompromiss: Von den etwa 40 Parkplätzen soll die Hälfte als Kurzzeitparkplätze (für drei Stunden) ausgewiesen werden. Entsprechende Schilder werden in Kürze aufgestellt. „Wir sind sicher, damit eine zufriedenstellende Lösung für alle Parkplatznutzer gefunden zu haben“, so Michael Möser. Bei der Gelegenheit räumt der Hauptamtliche auch mit einem Missverständnis auf. Bei den Grünflächen mit sogenannten Rasengittersteinen handelt es sich auch um reguläre Parkplätze. Das Parken sei dort ausdrücklich erlaubt. Ein Leser hatte sich gemeldet und vermutet, dass Autos illegalerweise auf Rasenflächen abgestellt werden. „Das sieht nur so aus, weil die Parkplätze dort lange nicht genutzt wurden und das Gras ordentlich nachgewachsen ist“, erklärt der Erste Stadtrat. (ror)

Verrückte Park-Unfälle 

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