Bürgerinitiative sorgt sich in Rollwald um die Sicherheit

Zufahrt auf Ringstraße: Angst fährt beim Abbiegen mit

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Andreas Hilmer beobachtet mit Sorge die Entwicklung an der Zufahrt von Rollwald auf die Rodgau-Ringstraße. Eine BI fordert dort nun eine Ampel.

Rollwald - Sorgen um die Sicherheit an der Zufahrt von Rollwald auf die Rodgau-Ringstraße macht sich eine neu gegründete Bürgerinitiative.

In Rollwald formiert sich Protest gegen die Verkehrssituation an der Zufahrt zur Rodgau-Ringstraße. Eine neue BI sammelt seit etwa vier Wochen Unterschriften, um auf die kritische Kreuzung hinzuweisen. Die Unterschriften sollen Anfang September an Bürgermeister Jürgen Hoffmann übergeben werden. Daraus sollen sich dann Gespräche mit dem Verwaltungschef ergeben. „Hier ist an ein sicheres Herausfahren auf die Ringstraße nicht mehr zu denken.“ BI-Sprecher Andreas Hilmer ist es leid, dass Autofahrer auf der Ringstraße sich in der Regel nicht an die Tempo-50-Begrenzung halten und den von Rollwald kommenden Abbiegeverkehr ignorieren – wenn nicht gar beschimpfen. „Oft wir einem hier der Scheibenwischer gezeigt. Das ist fast schon normal“, beschreibt Anwohner Hilmer die Lage.

Aufgeschreckt hat die BI ein Bericht in unserer Zeitung vom 20. Juli. Darin kündigt die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Offenbach an, die Tempo-50-Begrenzung zwischen Nieder-Roden und Rollwald aufzuheben. 70 soll dort künftig erlaubt sein. Die Aktivisten fordern die Stadt dazu auf, eine Ampel an der Kreuzung aufzustellen oder wenigstens eine Verkehrsinsel zu bauen. Auch ein stationäres Blitzgerät wäre nicht schlecht. „Das ist auf der Ringstraße in ganz Rodgau die einzige Zufahrt, die nicht ampelgeregelt ist“, argumentiert Hilmer. Er bemängelt außerdem, dass die Gräser am Straßenrand manchmal zu hoch gewachsen sind. „Durch die Senke in der Zufahrt auf die Ringstraße sind die Autos dann fast nicht mehr zu sehen. Sie verschwinden hinter dem Bewuchs.“

Die BI kümmert sich in Rollwald auch noch ums Radwegenetz. Teils eine Fehlplanung sei der Radweg entlang der S-Bahn. „Um zum Rewe-Markt nach Nieder-Roden zu kommen, muss man ganz zurück bis zum Bahnhof fahren, um auf den Radweg zu kommen“, kritisiert Hilmer. An der S-Bahnstrecke fehlten überdies Sitzgelegenheiten. Die Unterschriftenlisten der BI liegen wieder Ende August beim Funzelfest an der Kirche Heilig Kreuz aus. (bp)

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