„Wir gehen auf Nummer 1000 Prozent“

Fusion in Jügesheim: Vereine stimmen nochmal ab

Jügesheim - Um die Fusion des Radfahrervereins Germania mit dem Freundeskreis FTF zum 1. Juli gibt es Irritationen.

Waren die bisherigen Abstimmungen der Vereine ungültig? „Darüber gibt es unter Juristen und auch beim Landessportbund verschiedene Auffassungen“, sagt FTF-Vorsitzender Rudi Ott. Beide Vereine hatten in getrennten Sitzungen jeweils einstimmig für die Verschmelzung zu den Sportfreunden Rodgau plädiert. Dies geschah allerdings nicht unter notarieller Aufsicht. „Aber wir hatten extra einen Justitiar dabei, der Fusionen schon begleitet hat“, erläutert der FTF-Chef. Nun gebe es die Meinung, dass dies nicht ausreiche.

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Nach einem „notariellen Hinweis“ werde deshalb nochmals abgestimmt, ergänzt Otts Vorstandskollege von den Radfahrern, Jürgen Herr. „Wir gehen auf Nummer 1000 Prozent“, sagt Ott, der von der Gültigkeit der bisherigen Voten überzeugt ist. Erneut abgestimmt wird am 5. Juli ab 19 Uhr in der Radsporthalle. Dann geht es auch um das Vereinslogo. (bp)

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