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Raumausstattung Grimm: Tapeten von Dieter Bohlen

Melanie Grimm

Rodgau - Wer Ideen für schönes Wohnen sucht, ist bei der „creativeraumausstattung Grimm“ richtig. Der Familienbetrieb hat jetzt allen Grund zum Feiern. Er besteht seit 65 Jahren.

Eingebettet in die Veranstaltungen zum Rodgauer Sommer-Sonntag am 9. und 10. Juli bieten die Raumausstattungsprofis zum Jubiläum ein besonderes Programm. Vom 1. bis 22. Juli gibt es 20 Prozent Nachlass auf die komplette Lagerware (Gardinen, Bodenbeläge, Tapeten, Tischwäsche, Frotteehandtücher, Lederwaren, Taschen, Geldbörsen, Regenschirme). Am 9. und 10 Juli erwartet die Gäste in der Hintergasse im Zelt eine Cocktailbar, samstags die Jubiläumskuchentheke, sonntags noch dazu Grillwurst im Brötchen – alles gegen günstige Euro. Im Geschäft werden außergewöhnliche Tapetenkollektionen namhafter Designer wie Colani, Glöckler und Michalski zu sehen sein. Dazu kommen die Produkte von bekannten Vertretern der Musikbranche wie Nena und Dieter Bohlen, die ins Tapetengeschäft eingestiegen sind. Verblüffend sind auch die Eigenschaften von Teppichboden aus Maisfaser. Besucher lernen sie bei Grimm kennen. Der Natur abgeguckt ist eine neue Generation von Sonnenschutzsystemen. Sie sind aufgebaut wie eine Wabe, halten die Sommerhitze draußen und die Wärme im Winter drinnen. Bei Gerhard Grimm und seinem Team finden Kunden eine riesige Auswahl an Gardinen und Tapetenmustern. Auch unzählige Bodenbeläge gehören zum Sortiment. Und natürlich viele Ideen.

Die Anfänge waren bescheiden. „Mein Vater hatte im Elternhaus angefangen. Oben hat die Familie gewohnt, unten wurden Wände für den Laden durchgebrochen, eine Treppe und ein Schaufenster gebaut“, erinnert Gerhard Grimm. 30 Quadratmeter Ausstellungsfläche mussten damals reichen. Heute sind es rund 400, auf denen etwa 5000 Tapetendesigns, 7000 Gardinen- und Sonnenschutzmuster und 5000 Muster für Bodenbeläge studiert werden können. Wer sich im Laden nicht entscheiden kann, den besuchen die Wohn-Experten zum Beratungsgespräch zuhause.

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Die Firma Raumausstattung Grimm wurde 1951 von Albert Grimm als Sattler-, Tapezier- und Polstergeschäft gegründet. Zusammen mit seiner Frau Resi eröffnete er ein Ladengeschäft an der damaligen Eisenbahnstraße 77. Heute ist das die Hausnummer 93. Geführt wurden Tapeten, Bodenbeläge, Polstermaterialien und Heimtextilien. 1964 zog der Betrieb – nach dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses – in die Hintergasse 36. Das Sortiment wurde um Gardinen, Sonnenschutz, Teppiche und Lederwaren erweitert. 1980 verdoppelten die Unternehmer ihre Ladenfläche mit dem Bau einer großen Halle, die zunächst den Bodenbelägen vorbehalten war. Sohn Gerhard Grimm erlernte von 1974 bis 1977 das Raumausstatter-Handwerk, erwarb 1987 den Meistertitel und übernahm 1996 den Betrieb mit seiner Ehefrau Melanie. Das Ehepaar steckte dann 2009 viel Engagement und Kraft in den Umbau und die Neugestaltung der Verkaufsräume. (bp)

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