Drohende Schließung

SPD will Wildtierarche erhalten

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Die Wildtierache ist von der Schließung bedroht: Wohin dann mit Fundtieren wie dem putzigen Eichhörnchen?

Dudenhofen - Für den Erhalt der Auffangstation Wildtierarche in Dudenhofen spricht sich der SPD-Ortsverein Rodgau in einer Pressemitteilung aus: Das Angebot von Frau Kipper sei überregional anerkannt.

„Es leistet einen wichtigen Beitrag bei der Aufnahme von Wildtieren, aber auch von Exoten. Wir sprechen uns deshalb klar für einen Erhalt der Wildtierarche aus“, betont Kaiser. Wie bereits berichtet kümmert sich Kipper seit 30 Jahren in ihrer Auffangstation ehrenamtlich um exotische und heimische Wildtiere in Not. Doch jetzt droht der Einrichtung das Aus: Das Veterinäramt des Kreises Offenbach verbietet die Haltung.

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In den vergangenen Wochen sei bekannt geworden, dass es bereits einen Aufnahmestopp für Tiere gibt, so Kaiser: „Für uns bedeutet das nichts anderes, als eine Schließung auf Raten. Keinesfalls darf es dazu kommen, dass verwaltungstechnische Vorschriften über dem Wohl der Tiere stehen und zu einer Schließung der Wildtierarche führen“, erklärte er.

Die SPD Rodgau appelliere an alle Beteiligten, konstruktiv an einer Lösung der Probleme zu arbeiten. Im Sinne der Tiere sei es wichtig, das Angebot beizubehalten. Petra Kipper sei in weitem Umkreis die Einzige, die eine so große Bandbreite von Tieren aufnimmt und versorgt.

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Das erkenne auch die Stadt Rodgau an und unterstütze die Wildtierstation bereits seit Jahren mit einem Beitrag zur Deckung der Kosten. „Dieses Geld geben wir gerne, weil verletzte oder ausgesetzte Tiere gepflegt und untergebracht werden müssen“, argumentiert Kaiser. (siw)

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