Biergartenfinale beim FC Germania

300 Quadratmeter solide Grundlage

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Sonntags ist beim Biergartenfinale des FC Germania Ober-Roden schon seit Jahren Line Dance angesagt. Das Orgateam um Bea und Peter Raab verlegt dazu 300 Quadratmeter Holzboden, auf dem sich’s prima steppen lässt.

Ober-Roden - Schon zum fünften Mal stellte der FC Germania Ober-Roden zum Abschluss seines Biergartensommers ein breit gefächertes Programm mit viel Unterhaltung bei freiem Eintritt und leckerer Bewirtung auf die Beine. Gefeiert wurde von Freitag bis gestern.

Urlaubs- und Wochenendstimmung herrschte am Freitagabend beim Konzert der „Rödermark All Stars & Friends“. Von der früheren Ober-Röder Kultband „Centurio“ sind noch Armin Franz und Norbert Rink dabei, der eine am Schlagzeug, der andere singt mit kräftiger Stimme Pop, Oldies, Schlager, Beat, Folk und Rock´n Roll. Alles war zum Mitsingen und Mittanzen, was sich spätestens bei den ersten Countrysongs auf dem großen Tanzboden entlud. Der Samstag war vor allem all jenen Menschen gewidmet, die sich freiwillig zu fetziger Musik auspowern wollen. Mit einem Open-Air-Musical-Fun-Workshop der Line Dance-Abteilung nutzte Trainer Eric Scholtis den 300 Quadratmeter großen Holzboden zu neuen Tänzen rund um Musicalmelodien, ehe es dann noch schweißtreibender wurde: Die fünfstündige Zumbaparty ließ den Boden erbeben.

Ein hüpfendes und schweißtreibendes Vergnügen war Jumping Fitness auf dem Trampolin. Etwa 30 bis 40 Augenpaare richteten sich auf die Trainerinnen, die die Übungen vorgaben.

Traurig, aber stolz schaute die frisch genesene Chefin Julia Rink von einem Stuhl aus zu, wie Michelle Danz und Sandra Tippe erst Zumba und später Jana Bohrmann und Katja Kafier Jumping Fitness präsentierten und von gut 50 höchst motivierten Hobbysportlerinnen und -sportlern begleitet wurden. Zur ersten Freiluft-Fitnessparty hatte Julia Rink 50 Trampoline zum gleichzeitigen Auf und Nieder organisiert. Gestern beherrschten dann wieder Autos mit Kennzeichen aus halb Hessen den nördlichen Ortseingang von Ober-Roden. Der Line Dance-Frühschoppen hat nicht nur wegen seines Heimatvereins „Boots ’n Buckles“ und dessen Trainer Eric Scholtis einen guten Ruf. Drum drängte es sich auch diesmal wieder auf den Brettern, auf denen man so schön mit den Stiefeln steppen kann. Die Band „Louisiana on Tour“, deren Sängerin im hinreißenden alten Dodge auf den Platz gefahren wurde, sorgte wieder für den rechten Sound. Bei hochsommerlichem Sonnenschein waren die schützenden Pavillons schließlich ebenso gefragt wie die Cowboy- oder Strohhüte.

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Die Grundlage für alle Aktivitäten schaffen 300 Quadratmeter Holzboden, dessen Aufbau allein schon jedes Mal ein Erlebnis ist, „an dem wir aber schon unseren Spaß haben“, freuen sich Bea und Peter Raab vom Orgateam. Mittwochs kam die Bühne, am Donnerstag dann der seit Jahren getestete und für gut befundene Tanzboden. Am Freitag schließlich folgte der Aufbau von Zelten, Tischen und Bänken. „Wir tanzen zwischendrin schon beim Aufbauen, und beim Abbauen sind wir auch die Letzten auf der Tanzfläche“, freuen sich Organisatoren. Am heutigen Montag haben die Beiden noch Urlaub, und ab Dienstag wird wieder gearbeitet. Aber mit dem guten Gefühl, dem Verein, den Besuchern und sich selber ein schönes Wochenende beschert zu haben.

Schließlich kommen die Einnahmen der Germania zugute, und mit dem Renommee kann die Line Dance-Abteilung bestens Werbung in eigener Sache machen. Weitere Infos www.bootsnbuckles.net oder www.germania-ober-roden.de. chz

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