Baggern auf fremdem Grund

Schule an den Linden bekommt Mensa

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1000 Kubikmeter Erde hat Thomas Rügemer zwischen Montag und Donnerstag für die Urberacher Schulmensa ausgebaggert. Heute kommt der Schotter für das Fundament in die Baugrube.  

Urberach - Die Stadt hat mit dem Bau der Mensa für die Schule an den Linden begonnen. Der rund 1,67 Millionen Euro teure Pavillon enthält unter anderem einen Speisesaal und zwei Betreuungsräume.

Der südliche Hof der Schule an den Linden ist seit Montag eine Baustelle. 1 000 Kubikmeter Erde hat Thomas Rügemer bis gestern ausgebaggert, heute beginnen die Arbeiten fürs Fundament der Mensa der Urberacher Grundschule. Die Mensa steht auf dem Grundstück des Kreises Offenbach, damit wird auch das Gebäude Eigentum des Kreises.  „Die Stadt hat lediglich ein Nutzungsrecht aufgrund einer Nutzungsvereinbarung, die im November 2015 geschlossen wurde“, erläutert Bürgermeister Roland Kern das Konstrukt. Gleichwohl baut Rödermark zunächst in eigener Verantwortung und mit eigenem Geld die Mensa und wird auch deren laufende bauliche Unterhaltung nach jetzigem Stand in den kommenden 25 Jahren bestreiten.

Der eingeschossige Neubau hat einen Speisesaal mit 100 Plätzen, die während der Mittagspause zwei- bis dreimal belegt werden sollen.

Theoretisch könnte sie ihr Geld zurückbekommen: „Sollte der Kreis aufgrund seiner Haushaltslage wieder Finanzierungsmittel für investive Maßnahmen einplanen können, wird er bemüht sein, die Kostenerstattung an die Stadt alsbald aufzunehmen“, heißt es in der Nutzungsvereinbarung. Die Mensa ist 36,62 Meter lang und 18,75 Meter breit, und hat eine Bruttogrundfläche von 574 Quadratmetern. Der eingeschossige Pavillon ohne Keller steht auf dem südlichen Teil des Schulgeländes. Er wird als Modul gebaut, die Außenwände bestehen aus Holztafeln. Die Eingänge befinden sich an der Nordseite Richtung Töpferstraße. Auf dieser Seite liegt das Gebäude einen Meter über dem Niveau des Schulhofs. Die Erschließung mit Wasser und Strom erfolgt über die Pestalozzistraße.

Der Speisesaal hat 100 Sitzplätze, die mittags im Zwei- oder Drei-Schicht-Betrieb belegt werden. Maximal 200 bis 300 Essen können serviert werden. Dementsprechend sind die Nebenräume wie Lager, Personalräume, Büros, und Toiletten ausgelegt. Zwei Räume sind für die Nachmittagsbetreuung vorgesehen. Die Wärmeerzeugung übernimmt eine Holzpelletheizung. Die Mensa soll spätestens zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 in Betrieb gehen. Zum Schuljahr 2016/2017 ist die Schule an den Linden in das Profil 1 der Ganztagsbetreuung aufgenommen. In dieses Programm gehören montags bis mittwochs eine beaufsichtigte Mittagspause sowie Arbeitsgruppen und Hausaufgabenbetreuung bis 14.30 Uhr. Im Gegensatz zur regulären Betreuung ist dieses Angebot kostenlos. lö 

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