CDU und AL können Koalitionsvertrag erst Ende Mai unterschreiben

Schwarz-Grün dreht eine Warteschleife

Rödermark - CDU und Andere Liste hinken dem selbstgesetzten Zeitplan ihrer Koalitionsgespräche hinterher, wollen sich aber nicht drängen lassen.

Der Vertrag, der die Fortsetzung des schwarz-grünen Bündnisses besiegelt, sollte ursprünglich vor der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 24. Mai unterschrieben werden. Doch die Gremien beider Parteien können den Beschluss ihrer Unterhändler frühestens am 25. Mai diskutieren. An der Zustimmung zweifeln jedoch weder der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Gensert noch der stellvertretende AL-Vorsitzende Eckhard von der Lühe: „Es gibt keine erkennbaren Differenzen. “ Gensert begründet die Verzögerung mit den vielfältigen Aufgaben, die die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker seit der Wahl am 6. März abarbeiten mussten. Vorrang, so der CDU-Mann, hätte die konstituierende Sitzung des Stadtparlamentes mit der Vergrößerung des Magistrates und der Besetzung der Ausschüsse gehabt.

Erst dann begannen die eigentlichen Koalitionsgespräche. Grundsätzlich hatte sich CDU und AL schon Anfang April auf weitere fünf Jahre Zusammenarbeit geeinigt. Der neue Vertrag, so Gensert und von der Lühe, soll im Gegensatz zu seinem 24-seitigen Vorgänger keine detaillierte Arbeitsanweisung für Magistrat und Verwaltung sein. CDU und AL wollen die wichtigsten Ziele wie Stadtentwicklung, Sozialpolitik und Finanzen in knappen Punkten definieren. Von der Lühe lobte die Atmosphäre der bisherigen Gespräche: Obwohl die AL bei der Wahl kräftig verloren hatte, begegne ihr die CDU auf Augenhöhe: „Da ist nicht der eine Koch und der andere nur Kellner.“

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