Bürgermeister gibt ehrgeiziges Ziel fürs „Stadtradeln“ vor

Eine Extrarunde um den Äquator

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Egal, ob Hightech-Bike oder Drahtesel: Beim Stadtradeln zählt nicht der Preis des Fortbewegungsmittels, sondern der Wille seines Besitzers, möglichst viele Kilometer zurückzulegen.

Rödermark - Mehr Partner, mehr Teilnehmer, mehr Kilometer, mehr Aktionen: Das dritte „Stadtradeln“ soll seine Vorgänger toppen. Am 19. Juni fällt der Startschuss, Mannschaften und Einzelfahrer können sich ab sofort registrieren lassen.

Rödermark strampelt sich wieder drei Wochen lang für ein besseres Klima ab. Das Stadtradeln wird am Sonntag, 19. Juni, um 15 Uhr an der Weidenkirche eröffnet. Nach einer ökumenischen Andacht in der „Grünen Mitte“ und Gottes Segen für die Fahrräder machen sich die Teilnehmer auf den Weg von „Kersch zu Kersch“.

Ziel der Aktion ist es, möglichst viele Kilometer zu sammeln. Bürgermeister Roland Kern gibt ein ehrgeiziges Ziel vor: „Eine Äquator-Umrundung mehr als voriges Jahr.“ In klaren Zahlen ausgedrückt heißt das 111.000 Kilometer. Mitmachen können alle, die in Rödermark leben, arbeiten, einem Verein angehören, in die Schule gehen oder die Berufsakademie besuchen.

Unter www.stadtradeln.de finden Interessenten die notwendigen Informationen und können sich für ein bestehendes Team registrieren oder neue Teams anmelden. Über eine „Stadtradeln“-App können Smartphone-Nutzer ihre zurückgelegten Kilometer in einen Online-Kalender eintragen. Das ist natürlich auch per PC möglich. Für Radler ohne Internetanschluss gibt es Kilometer-Erfassungsbögen, die in den Rathäusern ausliegen.

Welche Bremse sich für welches Fahrrad eignet

Die eifrigsten Pedaltreter können Preise gewinnen. Der Stadt winkt außerdem ein Eintrag in die Bestenliste des Klimabündnisses, das das „Stadtradeln“ 2008 ins Leben gerufen hatte.

Parallel zum „Stadtradeln“ ruft Rödermark Jugendliche und Kinder auf, sich an den Aktionen „Schulradeln“ und „Kindermeilen“ zu beteiligen. Das „Schulradeln“ - empfohlen ab der fünften Klasse - organisiert die Nell-Breuning-Schule ebenfalls drei Wochen lang. Für Grundschulen und Kitas ist die Aktion „Kindermeilen“ gedacht. Die wirbt dafür, so oft wie möglich auf motorisierte Elterntaxis zu verzichten. Jeder Kilometer, jede Meile zu Fuß, mit dem Rad oder Roller sowie Bus oder Bahn zählt. Auch hier winken Preise mit doppelter Gewinnchance. (lö)

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