Auch Würzburger Straße betroffen

1100 Meter neue Versorgungsleitungen

Seligenstadt - Beim Tiefbauamt der Stadt Seligenstadt ist dieser Tage ein Antrag zur Verlegung von 1 100 Meter Versorgungsleitung im Bereich Würzburger Straße/Eisenbahnstraße/ Frankfurter Straße/Ecke Emmastraße eingegangen. Das teilt Erste Stadträtin Claudia Bicherl mit.

Ein entsprechender Bericht des Bauamtes sei in der letzten Magistratssitzung behandelt worden. Da bei dieser Maßnahme auch ein Teil der 2015 beendeten Großbaustelle Würzburger Straße betroffen ist, hat das Bauamt den Magistrat informiert. Im Vorgriff auf die damalige Straßenbaumaßnahme hatte die Stadt Seligenstadt alle Versorgungsträger angeschrieben, ob Leitungssanierungen, Neu- oder Leerrohrverlegungen geplant seien. Im Sommer 2012, vor Beginn der Sanierung, hatte der jetzige Antragssteller mitgeteilt, keine Arbeiten in diesen Bereichen vorzunehmen.

Dem Bauamt bleibt nach dem gesetzlichen Leistungsrecht keine andere Möglichkeit, als die beantragte Aufbruchgenehmigung zu erteilen. Gemäß des gültigen Telekommunikationsgesetzes haben Versorgungsträger das Recht, neue Leitungen zu verlegen. Allerdings in diesem Fall unter der Auflage, dass – soweit möglich – das so genannte „Spülbohrverfahren“ angewendet wird. Dabei können bei der Kabelverlegung größere Entfernungen zwischen Start- und Zielgrube überwunden werden, ohne den Boden zu öffnen. Die Leitungen liegen in einer Tiefe von zirka fünf Metern. „Unser Tiefbauamt wird großen Wert auf die ordnungsgemäße Wiederherstellung der Oberfläche legen“, betont Bicherl. Sie bittet um Verständnis für Behinderungen während der Bauarbeiten.

kd

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