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Diskussion um die Fortschreibung des Nahverkehrsplans

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Der Bahnhof in Seligenstadt. © Archiv: Signus

Seligenstadt - Eine ganze Reihe von Einwänden gegen die Fortschreibung des Nahverkehrsplans 2016ff von Kreisverkehrsgesellschaft (kvgOF) und der Firma „metron Verkehrsplanung AG“ erhebt die Stadt Seligenstadt. Von Michael Hofmann

Die Stadtverordnetenversammlung modifizierte in ihrer Sitzung am Dienstagabend eine Stellungnahme des Magistrats an einigen Stellen und befürwortete diese mit großer Mehrheit. Zentraler Punkt: Der Bahnhof ist als zentraler Umsteigepunkt zu favorisieren. Trotz intensiver Voraberörterung verloren sich die Fraktionen in der Diskussion über die Fortschreibung des Nahverkehrsplans am Dienstagabend oft in Details. Dies, so kritisierte Stadtverordnetenvorsteher Peter Sulzmann, sei eigentlich ureigene Aufgabe der Fachausschüsse. Handlungsbedarf sieht die Stadt bei der direkten Anbindung Zellhausens an Seligenstadt - sie soll gestärkt werden. Zudem sollen Bus und Bahn in Seligenstadt durch Bedienung des Bahnhofs in beide Richtungen konsequent verknüpft werden.

Unmittelbar vor Ablauf der auf 28. Juli verlängerten Frist gibt die Stadt nun diese Stellungnahme ab:

Kritik übte der SPD-Stadtverordnete Michael Hollerbach zudem an der Preispolitik im Nahverkehr. Es könne nicht sein, dass die Fahrt nach Frankfurt Hauptbahnhof über Obertshausen oder Jügesheim (Bus 85/86/99) und Weiterfahrt mit der S1 nach der aktuellen Tarifstruktur 4,55 Euro koste, die Fahrt mit der R64 Hanau dagegen gar mit 8,10 Euro zu Buche schlage.

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