„Tatortfremde“ Flasche auf Hof gefunden

Geköpfte Hühner: LKA sucht nach DNA-Spuren

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Seligenstadt - Der fall um die geköpften Hühner in Seligenstadt beschäftigt nun auch das Landeskriminalamt. Die LKA-Ermittler suchen mögliche DNA-Spuren.

Das brutale Töten zahlreicher Hennen auf einem Hühnerhof in Seligenstadt gibt der Polizei weiterhin Rätsel auf. Das Landeskriminalamt (LKA) ist eingeschaltet, um mögliche DNA-Spuren zu klären, wie ein Sprecher der Polizei in Offenbach heute sagte. Auf dem Gelände sei eine „tatortfremde“ Flasche gefunden worden, aus der jemand getrunken und Spuren hinterlassen haben könnte. Daneben würden noch Hinweise aus der Bevölkerung überprüft. Unbekannte hatten sich in der Nacht zu Pfingstsonntag gewaltsam Zugang zu einem Stall des Hühnerhofes verschafft und etwa 40 Hennen den Kopf abgerissen. Die Polizei vermutet, dass es mehrere Täter waren.

Der betroffene Bauer Michael Lüft aus Seligenstadt war fassungslos: „Es fehlen mir immer noch die Worte.“ Immer wieder frage er sich, was Unbekannte zu dieser Tat getrieben haben könnte. Entdeckt hatte er das Massaker an einem Sonntagvormittag, wobei er zunächst nur die umgekippten Fässer auf dem Gelände bemerkte. Das Grauen eröffnete sich ihm weniger später im Hühnerstall. Was Lüft besonders mitnimmt, ist die Qual, die die Tiere erlitten haben müssen. Er selbst schlachte zwar ebenfalls immer wieder Hennen, allerdings fachgerecht. „Zwischen Schlachten und Schlächten liegt ein deutlicher Unterschied.“

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dpa

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