Keine Endausbau-Anstalten zu erkennen

Kreisel-Provisorium am Kapellenplatz: Nicht schön, aber selten

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Seligenstadt - Nicht schön, aber selten: An das Kreisel-Provisorium Frankfurter Straße/Kapellenstraße/Babenhäuser Straße (seit Herbst 2013) haben sich viele Seligenstädter und auswärtige Autofahrer gewöhnt.

Der Kreisel habe sich bewährt, sagt der Magistrat schon im vergangenen Sommer, damals war freilich auch die Rede von Ausbaukosten von einer Million Euro. Zwar erfolgte der Satzungsbeschluss zum um den Kreisel erweiterten Bebauungsplan bereits Ende November 2015, doch lassen sich auch heute noch keine Endausbau-Anstalten erkennen. Immerhin handel es sich doch um „einen der neuralgischsten Punkte - Hauptschlagader - im Verkehrsnetz der Stadt“. Denn über den Knotenpunkt Kapellenplatz werden neben dem Innenstadtverkehr auch überörtliche Verkehrsströme in und aus Richtung Norden abgewickelt.

Problem: Die Knotenpunktarme Frankfurter (West) und Kapellenstraße sind jeweils Landesstraßen und fallen in den Verantwortungsbereich von Hessen Mobil. Abstimmungsgespräche ergaben, dass die obere Verwaltungsbehörde des Landes zustimmt, doch ist unter anderem der Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Hessen Mobil und der Stadt erforderlich.  

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red

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