Freibad: Spätsommer sorgt für versöhnliches Jahresergebnis

41.327 Tickets verkauft, Preisnachlässe geplant

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Durchaus vorzeigbares Jahresergebnis für das Seligenstädter Freibad: Die Stadt verkaufte 41.327 Eintrittskarten, nahm 151.180 Euro ein.

Seligenstadt - Ende gut, alles gut: Trotz eines mäßigen Sommers mit vielen nassen und kalten Regentagen in den ersten Monaten präsentiert Seligenstadts Bürgermeister Dr. Daniell Bastian ein versöhnliches Jahresergebnis für das Freibad. Dennoch möchte die Stadt die Einrichtung mit Preisnachlässen attraktiver machen und so den Ticketabsatz erhöhen.

Einnahmen in Höhe von 151.180 Euro stehen für die diesjährige Freibadsaison zu Buche - das ist letztlich ein durchaus vorzeigbares Jahresergebnis für die Seligenstädter Freizeiteinrichtung. „Wir liegen damit zwar unter dem Rekordergebnis des Vorjahres mit 179.000 Euro, aber deutlich über dem Jahresergebnis aus dem Jahr 2014 mit 117.000 Euro“, konkretisiert der Rathauschef. Insbesondere der heiße August sowie hochsommerliche Tage im September ließen die Freibadkasse gegen Ende der Badesaison nochmals so richtig klingeln. Ein Blick auf die aktuelle Statistik zeigt, dass die Stadt Seligenstadt bei 41.327 verkauften Karten die Haupteinnahmen fast ausschließlich über den Verkauf von Tageskarten (40.054 Stück) erzielte. Lediglich 990 Käufer erwarben eine Zehnerkarte, und nur noch 283 Gäste entschieden sich für den Kauf einer Dauerkarte.

Aufgrund der stetig rückläufigen Zahlen bei den Dauerkarten beabsichtigt die Stadt Seligenstadt nun, mit Preisnachlässen die Karte für den Badegast attraktiver zu machen und auf diese Weise deren Absatz zu erhöhen. Den städtischen Gremien liegt bereits ein entsprechender Vorschlag der Verwaltung vor, über den die Stadtverordnetenversammlung noch abschließend entscheiden muss. Demnach können Interessenten merklich Geld sparen, wenn sie sich bereits zwischen Oktober und Dezember oder Januar bis März für den Erwerb von Tickets für die neue Saison entscheiden.

Einnahmestärkster Monat war der August mit 58.938 Euro (39 Prozent), gefolgt vom Juli mit 38.258 Euro (25 Prozent), dem September mit 24.027 Euro (16 Prozent), dem Juni mit 20.452 Euro (14 Prozent) und dem Mai mit 9505 Euro (6 Prozent) an Einnahmen. Genaue Angaben zur Anzahl der Freibadbesucher liegen nicht vor, da die Erfassung der Tagesbesucher im Eingangsbereich technisch nicht möglich ist.

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In seinem Resümee lobte der Rathauschef das gesamte Freibadteam, das während der Saison stets für sichere und reibungslose Abläufe gesorgt habe. Zudem habe es entscheidend zum Gelingen des Fests anlässlich des 50. Geburtstages des Freibads Mitte Juli und des Nachtschwimmens Ende August mit über 600 Gästen beigetragen. Derzeit sind der städtische Fachangestellte für Bäderbetriebe, René Rüggenbreer, und Rettungsschwimmer Norbert Förster bereits damit beschäftigt, die Anlage winterfest zu machen. mho

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