Effektivere Phosphorreduzierung

Stadt muss in Kläranlage investieren

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Seligenstadt - Tüchtig in ihre Kläranlage investieren muss die Stadt Seligenstadt. Schwerpunkt im neuen Bewirtschaftungsplan/Maßnahmenprogramm zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Hessen ist eine bessere Phosphorreduzierung.

Dies soll an kommunalen Kläranlagen bis 2018 umgesetzt werden, damit die Ziele bis 2021 erreicht werden können. Die Kläranlage verfügt nach Angaben von Bürgermeister Dr. Daniell Bastian nicht über die notwendigen technischen Voraussetzungen. Vielmehr sei zur Simultan-Fällung (Umwandlung und Entfernungn) in der Biologie mindestens eine Nachfällung in den Zulauf zum Nachklärbecken notwendig, „so dass am Ende die Installation einer Zwei-Punkt-Fällung steht.“

Die Stadtwerke halten Aufrüstungsmaßnahmen in die Technik für erforderlich, die nach ersten Kostenschätzungen zwischen 350.000 und 400.000 Euro liegen dürften. Teilweise könne der Kostenaufwand mit der Abwasserabgabe verrechnet werden. Die neue Richtlinie zur Phosphorreduzierung fordert für die Seligenstädter Kläranlage verbesserte Ablaufwerte für diesen Parameter. Statt bisher 1,0 mg/l beträgt der neue Überwachungswert 0,7 mg/l. (red)

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