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"Hässliche" Deutsche stören Russen im Urlaub

"Hässliche" Deutsche stören im Urlaub

Nackte Haut oder ein blanker Busen am Strand kann ein schöner Anblick sein. In einer Internetumfrage schnitten deutsche Touristen jetzt besonders mies ab. 

Türkei Strand

© dpa

Urlauber am Strand

Deutsche Touristen “bräunen ihre hässlichen Körper barbusig“ in der Sonne und “grölen in Bars“ - so lautet das wenig schmeichelhafte Urteil russischer Urlauber. Damit belegen die Deutschen in einer Umfrage des russischen Internetportals SuperJob.ru den ersten Platz bei den nervigsten Touristen.

Erst vor wenigen Wochen hatte das Düsseldorfer Landgericht eine Klage deutscher Pauschalreisender auf Rabatt zurückgewiesen. Sie hatten sich in ihrem Türkei-Urlaub von russischen Urlaubern belästigt gefühlt.

Hinter den Deutschen (19 Prozent) landeten die Urlauber aus Russlands Nachbarland Ukraine mit 11 Prozent auf dem zweiten Platz der Nervensägen, danach folgen die Briten (10 Prozent). Ihre eigenen Landsleute wählten die Russen mit 9 Prozent auf Platz vier. Die Mitbürger seien im Urlaub “unzivilisiert“ und verfolgten das Ziel, “sich möglichst stark zu besaufen“.

Die verrücktesten Klagen von Urlaubern

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  •  Sonne, weiße Strände, türkis-blaues Wasser. Für die meisten Touristen ist das der wahrgewordene Urlaubstraum vom Paradies. Doch es gibt auch andere Zeitgenossen: Gestützt auf eine Untersuchung des britischen Verbandes der Reisebüros hat die Zeitung Daily Telegraph die unmöglichsten Klagen von britischen Touristen zusammengestellt. Sehen Sie selbst:
  • Ganz oben auf der Beschwerdeliste rangiert ein Mann, der seinen Reiseveranstalter dafür verantwortlich machte, dass seine Hochzeitsreise sehr unbefriedigend verlief. Er beschwerte sich, weil er auf Safari in Afrika das Gemächt eines Elefanten gesehen hatte: "Danach fühlte ich mich völlig unzulänglich." - Dumm gelaufen!
  • "Der Srand war viel zu sandig", klagte ein Reisender. Aha
  • Eine andere Familie fühlte sich wiederum übervorteilt, weil der Sand am Strand weiß war: "Das entsprach nicht dem Bild in der Broschüre. Dort war der Sand gelb."
  • Ungehalten reagierte eine Familie auf Badeurlaub am Meer: "Niemand hatte uns gewarnt, dass Fische im Wasser sein würden. Die Kinder waren ganz verschreckt."
  • Hinters Licht geführt fühlten sich Urlauber, die eine Ray-Ban-Sonnenbrille bei einem Straßenverkäufer für sieben Euro kauften. "Wir stellten fest, dass sie gefälscht war", beschwerten sie sich
  • Andere Länder, andere Sitten. Das weiß offenbar nicht jeder: "In Indien gibt es in jedem Restaurant Curry, das ist grässlich", klagte in Tourist
  • "Die Siesta sollte verboten werden", forderte eine Britin auf einer Italien-Reise. "Ich muss oft zu dieser Zeit etwas einkaufen, und die Läden sind immer geschlossen." Übrigens: Siesta nennt man die Mittagsruhe in Spanien
  • Besonders wütend machte Reisende eine ungerechte Behandlung: "Wir brauchen neun Stunden, um von Jamaika nach England zu fliegen. Aber die Amerikaner werden in nur drei Stunden nach Hause gebracht."
  • Dem Verband der Reisebüros zufloge gingen in Großbritannien im vergangenen Jahr 22 000 Klagen bei Reisebüros ein. Tendenz deutlich steigend

vor

Wie viele Menschen an der Umfrage teilnahmen, wurde nicht mitgeteilt. Die Erhebung gilt als Antwort auf eine ähnliche Befragung eines ausländischen Meinungsforschungsinstituts, bei der die Russen auf den schlechtesten Platz gewählt worden waren.

dpa

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