Den ganzen Tag reiten, Ponys striegeln und mit anderen Kindern herumtoben – Reiterferien sind für kleine Pferdefans eine tolle Gelegenheit, erste Erfahrungen zu sammeln oder richtig sattelfest zu werden.

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Das Glück der Erde: Vor dem Urlaub mit Pferdestärken gilt es einige wichtige Punkte zu beachten.
Das Reiterferien-Angebot für Kinder ist groß. Es reicht vom kleinen Ponyhof – ohne Reithalle, aber mit individueller Betreuung – bis hin zum schicken Reiterzentrum. Es ist also nicht ganz leicht, den richtigen Hof zu finden
Wichtiger Anhaltspunkt ist eine Prüfplakette der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Sie zeigt unter anderem, dass hier die Pferde artgerecht gehalten werden und sich gut ausgebildetes Personal um die Gäste kümmert. Weitere Zertifizierungen sind Plaketten von regionalen Verbänden und eine Prüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) für gute Gästezimmer und Verpflegung.
Kosten von 300 bis 450 Euro sollte man für eine Woche mit hochwertigem Unterricht auf zuverlässigen Pferden und einem guten Rundumprogramm plus guter Vollpension einrechnen. Auch die FN rät: „Fahrt lieber ein paar Kilometer weiter oder gebt pro Stunde ein paar Euro mehr aus, um die passende Reitschule oder den passenden Ferienhof zu finden.“ Eine Ausbildung auf schlechten Schulpferden mit unqualifizierten Betreuern ist nicht nur risikoreich und macht weniger Spaß, sie könnte am Ende sogar teurer werden: Unter Umständen lernt ein Anfänger dann falsche Dinge, die mühsam korrigiert werden müssen.
Andrea Löbbecke



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