Bootssafari durchs Okavango-Delta. Im Mokoro-Einbaum durchs Schilf: Die hölzerne Stange taucht tief ins klare Wasser.

© IWP-Press
Mann mit Stange: Unser Poler Leronamang.
Leronamang drückt die Stange schräg nach unten, bis sie auf Grund stößt, geht leicht in die Knie und überträgt so den Abstoß vom Boden in eine Vorwärtsbewegung des Bootes.
Als „Poler“ bezeichnet der 24-Jährige seine Tätigkeit, abgeleitet vom englischen Wort Pole für die Stange aus dem besonders strapazierfähigen Eukalyptusholz, mit der er den hölzernen Einbaum durchs Okavango-Delta schiebt. An dieser Art der Fortbewegung hat sich hier seit Jahrhunderten nichts geändert. Im Heck steht der Poler, vor ihm sitzen bis zu zwei Passagiere, und er sticht die Stange in den sandigen Untergrund. Nur zwei, drei Zentimeter ragt das Heck übers Wasser, weswegen ein paar Handvoll Stroh den Boden im Boot bedecken.
Und wie um zu beweisen, dass er das Gelernte nicht vergessen hat, hält er uns einen daumennagelgroßen Frosch unter die Nase, den er vorsichtig von einem Schilfrohr abgestreift hat. Auf der Fußsafari über eine der Inseln, die zu einer richtigen Mokorofahrt durchs Delta gehört, führt uns unser Guide John auch zu einem frisch gefällten Ebenholzbaum, aus dem ein Mann aus dem nahe gelegenen Dorf einen Einbaum fertigt.
vp.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.