Worpswede - Worpswede war noch vor einem Jahrhundert ein Kaff im Teufelsmoor. Viele Künstler zog genau diese Einsamkeit an. Längst ist es damit vorbei. Viel zu sehen gibt es dennoch.

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Winterliche Abendstimmung: Die Hamme in der Nähe von Worspwede lädt auch in der kalten Jahreszeit zu Spaziergängen ein.
An einem klaren Wintertag reicht der Blick vom Weyerberg bis weit über die Hamme-Niederung und das Teufelsmoor. Eichen und Buchen, die im Sommer mit ihrem dichten Blätterdach den Blick verstellen, recken nur kahle Äste in den Himmel. In den kalten Monaten präsentiert sich der Künstlerort Worpswede nordöstlich von Bremen weniger behaglich als im Sommer. Dafür bietet er neben den Museen und Kunstschauen andere Ein- und Ausblicke.
Nach dem Marsch lässt sich in einem der zahlreichen Cafés in Worpswede die nächste Etappe der Ortserkundung planen: Die Zionskirche und der Friedhof sind sehenswert. Schilder auf dem Gelände weisen den Weg zu den Gräbern bedeutender Worpsweder Künstler - zum Beispiel von Fritz Mackensen und Paula Modersohn-Becker. „Viele Gräber sind künstlerisch gestaltet“, erzählt Pastor Kurt Liedtke. Ein Spaziergang lohne sich immer, weil man auf dem Friedhof viel über die Menschen von Worpswede erfahren könne.
dpa



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