Chance für den Wiedereinstieg ins Berufsleben bieten unter anderem Zeitarbeitsfirmen. Meist ist der Ruf schlechter als die realen Bedingungen. Lesen Sie mehr zum Thema auf unserer Sonderseite „Zeitarbeit - die Chance“, vom 11. Februar.

© djd / Randstad Deutschland
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„Arbeitnehmerüberlassung“ gibt es in Deutschland zwar schon seit den sechziger Jahren, so richtig in Fahrt kam die Branche aber erst in den neunziger Jahren. Vor allem dann, wenn sich die Beschäftigungslage in einem Konjunkturzyklus erholt, ist die Zeitarbeit zuletzt Jobmotor Nummer eins gewesen. Je nach Schätzung dürften dann ein Drittel bis die Hälfte aller neuen Arbeitsplätze in der Leiharbeit entstanden sein.
Für gut qualifizierte Arbeitslose kann die Zeitarbeit als Gelegenheit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben fungieren. Bei den Höherqualifizierten hat sich herumgesprochen, dass Zeitar-beiter keineswegs Arbeitnehmer zweiter Klasse sind. Nicht nur beim Kündigungsschutz sind sie anderen Arbeitnehmern gleichgestellt. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass jeder dritte Leiharbeitnehmer in einem der entleihenden Unternehmen eine Festanstellung findet.
Auf dem Markt der Zeitarbeit tummeln sich mittlerweile unzählige Anbieter. Aber woran erkennt man ein gutes Zeitarbeitsunternehmen? Im Internet sollten sich Bewerber vorweg über den jeweiligen Personaldienstleister informieren. In welchem Verband ist die Zeitarbeitsfirma organisiert? Welche Leistungen für die Arbeitnehmer gibt es? Werden die Arbeitnehmer auch bei Nichteinsatz ordentlich weiter bezahlt? Kommt es zu einem persönlichen Gespräch zwischen Bewerber und Personaldienstleister, sollte man sich dann auf das „Bauchgefühl“ verlassen, ob man es mit einem seriösen Anbieter zu tun hat. Im Mittelpunkt des ersten Gespräches sollten die fachlichen und sozialen Kompetenzen des Bewerbers stehen - und nicht das Thema Geld.(dtd)
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