Günstig mobil mit reduziertem CO2-Ausstoß. Das Umrüsten lohnt sich. Werfen Sie für die richtige Entscheidung einen Blick auf unsere Sonderseite „Autogas oder Erdgas, zwei Varianten, eine gute Entscheidung", vom 11. Februar.

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Auch wenn Brennstoffzellen und andere revolutionäre Antriebskonzepte noch auf sich warten lassen, so gibt es auch heute schon effiziente und umweltfreundliche Optionen beim Kauf eines Neuwagens. Denn selbst mit bewährter Ottomotor-Technik lassen sich sowohl Kraftstoffkosten als auch Kohlendioxid-Ausstoß bereits deutlich senken: Jeder normale Benzinmotor lässt sich auf Erdgas umrüsten, und immer mehr Autohersteller haben Serienfahrzeuge mit Erdgastank und -anlage im Angebot.
Die etwas höheren Kosten bei der Anschaffung können sich je nach Nutzungsverhalten schnell bezahlt machen, da der Preis für das Erdgas weit unter dem für konventionelle Kraftstoffe liegt. Weitere Informationen dazu und viele weitere Tipps zum sparsamen Kauf und Betrieb eines Pkw gibt die Deutsche Energie-Agentur auf der Internetseite www.ichundmeinauto.info .
Neben dem Gasantrieb bieten sich bei der Neuanschaffung eines Fahrzeugs aber auch andere Alternativen an. Hybridmotoren beispielsweise sorgen mit ihrer Kombination aus Verbrennungsmotor und Elektromotor für eine Kraftstoffersparnis von bis zu 15 Prozent. Allerdings gilt hier wie bei konventionellen Antrieben: Kleiner und leichter ist sparsamer. Schwergewichtige Hybrid-SUVs oder -Geländewagen bringen bis zu einer Tonne mehr auf die Waage und verbrauchen so deutlich mehr als Kombifahrzeuge mit vergleichbarem Platzangebot. Und wer einen notwendigen Zweitwagen vor allem nach der Devise „small is beautiful“ auswählt, bleibt umweltfreundlich mobil, spart Steuern und Versicherungsprämien und erleichtert sich die Parkplatzsuche im Stadtverkehr.
Der beste Weg, Kraftstoff zu sparen, ist jedoch das Auto einfach stehen zu lassen. Denn oft ist es nur Gewohnheit, fast jeden Meter mit dem Pkw zurückzulegen. Kurzstrecken mit dem Fahrrad zu bewältigen, ist günstig, macht Spaß und hält ganz nebenbei fit. Der Weg zur Arbeit lässt sich in vielen Fällen auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen - ohne Stress und Stau, und oft sogar schneller als mit dem Auto. Und wer das morgendliche Brötchenholen mit einem Spaziergang verbindet, tut zugleich etwas für die Umwelt. (rgz-p)
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