Lichtdermatosen im Winter, davor sollte man sich schützen, denn auch im Winter kann die Sonne irreparabele Hautschäden verursachen. Lesen Sie mehr bei unserem Expertentipp auf der Sonderseite „Ratgeber Wellness und Gesundheit“, vom 11. Januar.

© Klagenfurt Tourismus
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Wer im Winter in die Berge fährt, kennt die Wirkung der Sonne, die durch den Schnee verstärkt wird. Nicht wenige Menschen leiden deshalb auch im Winter an den Auswirkungen der Sonneneinstrahlung auf der Haut. Allerdings: Sonnenallergie – gibt es die überhaupt? Es ist eine Definitionsfrage. Nicht selten ist die Winterurlaubsfreude getrübt, wenn plötzlich vorwiegend an Armen und Brust Knötchen auftreten, auch wenn man sich kurz zuvor gar nicht mehr der Sonne ausgesetzt hat. Medizinisch gesehen handelt es sich um eine Lichtdermatose.
Viele Sonnenschutzmittel enthalten nur UVB-Filter gegen Sonnenbrand. Für „Sonnenallergiker“ sind deshalb Präparate zu empfehlen, die auch wirksame UVA-Filter enthalten. Die Einnahme von Medikamenten ist umstritten. Beta-Carotin bewirkt zwar eine Verfärbung der Haut, baut aber keinen Schutz gegen Lichtdermatosen auf.
Hochdosierte Calcium-Präparate (zum Beispiel Trinkampullen) können die Reaktionen mindern, haben aber unter Umständen Nebenwirkungen, zum Beispiel wird der Magen gereizt. Bei Vorhandensein anderer Grunderkrankungen ist grundsätzlich vorab der Arzt zu befragen.(lps/Cb)
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